Jungretter zeigten ihr Können
Beim Landeswettbewerb in Wolfsberg waren 120 Jugendliche im "Einsatz".

Foto © SchmerlaibDie Jungretter wurden von Rotkreuz-Mitarbeitern streng bewertet
Die Innenstadt von Wolfsberg sah einem Lazarett zum Verwechseln ähnlich: Zahlreiche Rotkreuz-Mitarbeiter und Sanitäter liefen umher, zwischen ihnen offensichtlich Verletzte - und viele Passanten blieben verwundert stehen.
Über 120 jugendliche Retter aus Feldkirchen, Gmünd, Hermagor, Klagenfurt, Patergassen, Radenthein, St. Veit, Spittal, Völkermarkt und Wolfsberg traten den ganzen Samstag über an, um beim Landesjugendwettbewerb des Roten Kreuzes ihre Eignung für den Ernstfall unter Beweis zu stellen. Durchexerziert wurden praktische Situationen, aber auch das theoretische Wissen über verschiedene Rettungsaktionen war gefragt. Die Jungretter, die ganz genau bewertet wurden, schlugen sich mit Erfolg: "Es ist erstaunlich, welche Präzision sie an den Tag legen", freute sich Wolfsbergs Bezirksstellenleiter Wolfgang Trebuch.
DSieger. den ersten Platz in Bronze erreichte eines der Teams aus Patergassen mit Bettina Bürger, Carina Gangl, Gudrun Garnitschnig, Florian Korell, Silvia Madrutter und Benjamin Petzner. Das Heimteam aus Wolfsberg mit Stefan Scharf, Kristina Scharf, Patrick Priebernig, Judith Schmidsberger, Daniel Weber und Claudia Witschnig gewann in der Kategorie Silber.
Kritik. Am Abend sparte Landtagsabgeordneter Hans-Peter Schlagholz nicht mit Kritik: "Es ist schade, dass nicht mehr Interessierte und Politiker den Weg zur Preisverleihung einer so wichtigen Veranstaltung gefunden haben."














