Mädchen vor dem Ertrinken gerettet
Lebensgefährliche Abkühlung in der Lavant. 16-jährige Schülerin geriet am Donnerstag bei St. Andrä mit ihrer Luftmatratze in eine Wasserwalze.

Foto © FriedlWasserretter Peter Ceplak an der Unfallstelle
Einen Schutzengel hatte Donnerstagnachmittag eine 16-jährige Schülerin: Sie war mit ihrer Luftmatratze bei einem kleinen Wasserfall in der Lavant zu nahe an eine Staustufe geraten und drohte zu ertrinken...
Gefährlicher Badeplatz. Es war kurz vor 15 Uhr, als zwei Freundinnen sich an einem beliebten - aber lebensgefährlichen - Badeplatz in der Lavant in St. Andrä abkühlten. Dabei geriet die Jüngere (16) mit ihrer Luftmatratze in einen Strudel. Ihre Freundin (18) kam ihr sofort zu Hilfe und zog sie ans Ufer. Inzwischen hatte bereits ein aufmerksamer Radfahrer, der das Unglück sah, Alarm geschlagen. Peter Ceplak von der Wasserrettung St. Andrä sowie der Bademeister des St. Andräer Sees leisteten erste Hilfe. Ceplak: "Das Mädchen war aufgrund des Sauerstoffmangels verwirrt, aber später wieder ansprechbar." Die Rettung brachte sie ins LKH Wolfsberg. Laut Polizei hatte die 16-Jährige Glück: Sie ist unverletzt, bleibt zur Beobachtung aber noch im Spital. Die Freundin erlitt einen Schock.
Dramatische Rettungsaktion. "An dieser Stelle wird leider immer wieder gebadet", sagt Ceplak. Bereits im Vorjahr kam es zu einer dramatischen Rettungsaktion: Zwei Burschen wollten einen Ball aus der Lavant holen, wurden aber in eine Wasserwalze gezogen. Zwei Schüler (14) wurden zu Lebensrettern.














