Lkw mit 26 Tonnen Mais geriet auf A2 ins Schleudern
Im einspurigen Baustellenbereich versagten plötzlich die Bremens des Sattelkraftfahrzeuges. Der rumänische Lenker reagierte geistesgegenwärtig und konnte Schlimmeres verhindern.

Foto © AP
Am Dienstag in den Mittagstunden ereignete sich auf der Südautobahn Richtung Klagenfurt ein folgenschwerer Unfall. Ein 22-jähriger Kraftfahrer aus Rumänien war mit seinem Sattelkraftfahrzeug – beladen mit 26 Tonnen Maiskörnern – gerade auf der Höhe von Wolfsberg unterwegs, als plötzlich im Baustellenbereich die Bremsen des Fahrzeugs versagten.
Gegen Leitbaken. Der Mann, der mit rund 56 km/h unterwegs war, geriet auf die Richtungsfahrbahn nach Graz. Dabei stieß er zahlreiche Leitblöcke nieder. Der Rumäne reagierte geistesgegenwärtig und lenkte das Sattelkraftfahrzeug absichtlich rechts gegen die Mittelleitschiene, um so die Fahrgeschwindigkeit zu verringern. Erst nach 1150 Meter kam das Sattelkraftfahrzeug durch die beschädigte Mittelleitschiene zum Stillstand.
Sperre der Autobahn. Zahlreiche Leitblöcke wurden durch die Luft geschleudert und trafen das Auto eines 47-jährigen Villachers. Die Südautobahn war zweieinhalb Stunden nur einspurig in Richtung Graz befahrbar. Dank der raschen Reaktion des Lkw-Lenkers konnte Schlimmeres verhindert werden.














