Bauern fischen im weltweiten Netz
Zugriffe auf neue Internet-Seite von Urlaub am Bauernhof sind explodiert. Neue Gäste finden dadurch auf Kärntner Höfe.

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Während die Kärntner Hotellerie zum Preisschleudern neigt (wir berichteten exklusiv), sind die bäuerlichen Vermieter in der Preisdurchsetzung selbstbewusster. In den letzten sieben Jahren konnten die Mitgliedsbetriebe von Urlaub am Bauernhof in Kärnten den Preis für Übernachtungen und Frühstück um 33,8 Prozent heben. Er liegt jetzt im Schnitt bei 35 Euro pro Nacht. Für eine Ferienwohnung kann der bäuerliche Vermieter 80 Euro verlangen (plus 22 Prozent).
So traditionell der Urlaub auf einem Kärntner Bauernhof auch ist, so zeitgemäß buchen die Gäste. 164.000 Mal wurden die Bauernhof-Seiten in der Sommersaison 2012 angeklickt. Davon sind 6000 mit Smartphone, iPad und iPhone eingestiegen. Das ist eine 15-fache Steigerung im Vergleich zum Vorjahr und Zeichen, dass Gäste mobiler werden, und buchen, wo immer es ihnen gefällt.
43 bäuerliche Betriebe sind bereits online buchbar. Das bedeutet, dass die Vermieter Freimeldungen ins Netz stellen und der Gast direkt auf der Seite buchen kann. "Noch keine berauschende Zahl, wir haben noch viel Nachholbedarf", motiviert die Geschäftsführerin vom Verband Urlaub am Bauernhof in Kärnten, Edith Sabath Kerschbaumer zum Mitmachen und erklärt warum: "Wenn die Daten sorgfältig gewartet werden, stellt sich der Erfolg rasch ein."
Damit können nicht nur Lücken gefüllt, sondern gänzlich neue Gästeschichten erobert werden. "Wir sind seit Jänner online buchbar und am nächsten Tag kamen schon die ersten Buchungen", bestätigt Monika Künstl vom Kleintierbauernhof in Mittertrixen. Russen, Polen Letten, Ukrainer sind ihr buchstäblich ins Netz gegangen. "Gäste, die wir sonst nie bekommen hätten."














