Wirtschaft im Tal sucht neue Wege
Verein "Lavanttaler Wirtschaft" will Kontakt zwischen Schulen und Wirtschaft im Bezirk fördern.

Foto © MonsbergerVon links: Johann Josef Weinberger, Sabrina Nestler (Vereinsmanagement), Edwin Storfer und Horst Jöbstl
Der Verein Lavanttaler Wirtschaft (VLW) feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen. Im Zuge einer Pressekonferenz gab es aus diesem Anlass einen Rückblick über die Entstehungsgeschichte und die bisherigen Tätigkeiten des Vereins.
Derzeit läuft gerade das Arbeitsprogramm unter dem Namen "Der Lavanttaler Weg", welches sich mit den Themen Jugend und Ausbildung auseinandersetzt. Der Verein will dabei den direkten Kontakt zwischen Schule und Wirtschaft fördern und dadurch auf Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten im Tal aufmerksam machen. Der Jugend sollen dabei die Branchen Holz, Metall und Hightech nähergebracht werden, wobei VLW-Vorsitzender Johann Josef Weinberger im Holzbereich großes Potenzial für die Zukunft sieht: "Bei uns gibt es eine große Dichte an Holzverarbeitern und Holz ist ein vor Ort nachwachsender Rohstoff. Daher wollen wir in den nächsten Monaten jungen Leuten auch einen Beruf in der Holzbranche schmackhaft machen." Als der Verein gegründet wurde, gab es laut Gründungsmitglied Edwin Storfer wenig Kommunikation zwischen den verschiedenen Lavanttaler Institutionen. "Die Idee war, eine überparteiliche und unabhängige Plattform für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen", sagt Storfer.
Positives Bild schaffen
Horst Jöbstl, VLW-Vorsitzender- Stellvertreter erklärt, dass sich bis zum Jahr 2006 viele Lavanttaler Firmen etablieren konnten. Um dies weiter zu fördern, wurde damals der Masterplan "Quo Vadis" festgelegt: "Dabei haben wir uns unter anderem auch um das Marketing, also um die Beseitigung des negativen Bildes des wirtschaftlich benachteiligten Lavanttals, gekümmert."
Features
Fakten:
Gründung. Der Verein "Lavanttaler Wirtschaft" ist seit 1997 aktiv tätig. Derzeit sind 65 Betriebe mit mehr als 5000 Mitarbeitern Mitglieder des Vereins.
Mitglieder. Die insgesamt 65 Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich an momentan 18 laufenden Projekten in den Bereichen Jugend, Energieregion und Beschäftigungsinitiative.













