Musikerlegende mit Hang zum Irischen
Das Lavanttal wie es spielt, singt und swingt: Wir stellen die ganze Vielfalt der Musik aus dem Tal vor. Heute: Hubert Dohr.
Er ist ein Musiker mit Herz und Gefühl, hat ein eigenes Tonstudio und ist immer auf der Suche nach Neuem. Die Rede ist von Hubert Dohr. Der 1964 in Wolfsberg geborene Künstler war anfänglich noch kein Musik-Enthusiast. Nach dem Blockflötenunterricht in der Volksschule und ersten Versuchen an der Gitarre seiner Schwester, absolvierte er die HTL in Klagenfurt. Untergebracht im Kolping-Heim in Klagenfurt investierte er viel Zeit in die Gitarre und nach einem Konzertbesuch des Gitarristen Sammy Vomacka wurde ihm klar, dass man auf diesem Instrument sehr viel mehr machen kann, als Lieder zu begleiten. Er siegte damals auch zwei Mal beim Talentewettbewerb auf der Klagenfurter Freizeitmesse. 1986 entstand die erste Schallplatte "Saitenwege".
Später gesellte sich auch sein musikalischer Wegbegleiter Manfred Sumper dazu. Über Countrymusik fand man zum Irischen. Weiters war er auch Mitglied der Gesangsformation "Bagage". Im Jahr 2009 folgte das "Carinthian Folk Projekt", wo erstmals Kärntnerlieder in Verbindung mit keltisch-irischer Musik zu hören waren.
JOSEF EMHOFER
Features
FAKTEN
Produktion. Eine Hommage an das Lavanttal ist seine CD "Hoam". Diese wurde auch für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Info. www.hubertdohr.com













