Die Unwetter haben Spuren hinterlassen
Teile des Radweges wurden in Reichenfels aufgrund der Unwetter weggerissen. Die provisorische Wiederherstellung beginnt nächste Woche.
Dass viele Menschen ihr Hab und Gut aus den Schlammmassen befreien mussten und wahrscheinlich auch viel Wertvolles verloren haben, ist schon schlimm genug, dennoch bereitet der Gemeinde Reichenfels nach den heftigen Unwettern noch etwas anderes Sorge: nämlich der Radweg, der eigentlich bis in das steirische Obdach führen würde, wenn Teile davon nicht völlig zerstört worden wären (wir berichteten). Jetzt stellt sich die Frage: Wie geht es mit dem Radweg weiter?
"Wir sind derzeit noch dabei, die genaue Schadenssumme von den Unwetterschäden festzustellen, aber alleine die neue Asphaltierung des Radweges könnte uns 25.000 Euro kosten. Nächste Woche wollen wir damit beginnen, den Radweg zumindest provisorisch mit Erdmaterial wieder befahrbar zu machen. Bis es zu den Asphaltierungsarbeiten kommt, wird es sicher noch dauern", sagt der Reichenfelser Bürgermeister Manfred Führer (ÖVP).
"Das hatten wir noch nie"
Auf einem Teilstück von rund 500 Metern wurde der Radweg teilweise unterspült oder völlig weggerissen. "Solche Schäden in dieser Art hatten wir noch nicht. Der Radweg wurde noch nie weggerissen", sagt Alex Steinkellner, Kommandant der Feuerwehr Reichenfels. Vor allem Richtung Steiermark sei es besonders schlimm. Die Gemeinde will dafür Geld aus dem Katastrophenfonds des Bundes lukrieren und eventuell auch mit dem Land verhandeln.
Bis auf Weiteres ist auch das Freibad in Reichenfels geschlossen. Dieses wurde ebenso von den Wassermassen überflutet. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurde der Technikraum. "Uns fehlen noch Ersatzteile, die wir erst geliefert bekommen. Wann wir das Freibad wieder aufsperren können, kann ich nicht sagen. Ich hoffe, noch diesen Sommer", erklärt Führer, der hier mit einem Schaden von bis zu 40.000 Euro rechnet.














