Einbrecher kommen am Vormittag
In Wolfsberg wird vermehrt, während Bewohner arbeiten, in Wohnungen und Häuser eingebrochen.

Foto © FriedlNach einem Einbruch sollte man nichts angreifen, sondern sofort die Polizei rufen und die Spuren sichern lassen
In drei Monaten haben in Wolfsberg 73 Mal die Einbrecher zugeschlagen - vor allem in Wohnungen und Einfamilienhäuser. Die Zahlen aus dem ersten Quartal sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht gestiegen. Damals waren die Langfinger 70 Mal unterwegs.
"Es wird vermehrt vormittags eingebrochen, während die Leute arbeiten", weiß Andreas Tatschl, Gruppeninspektor bei der Polizei Wolfsberg. "Bei den Einbrechern handelt es sich sowohl um ausländische Tätergruppen, als auch auch um einheimische", so Tatschl, der seit 14 Jahren die Spuren nach Einbrüchen sichert. Geklärt wird übrigens rund ein Drittel.
Tatschl rät, bei Fenstern im Erdgeschoß die Balken oder Rollläden zu schließen: "Immerhin dauert es zu lange erst Balken oder Rollläden aufzubrechen und dann das Fenster. Außerdem ist das mit Lärm verbunden. Zu beachten ist auch, dass im Erdgeschoß kein Fenster gekippt ist, denn für eine Versicherung ist ein gekipptes Fenster wie ein offenes Fenster", gibt der Experte Tipps.
Verdächtiges melden
Die meisten Langfinger brechen über die zur Straße abgewandte Seite des Hauses ein. "Rund 60 bis 70 Prozent. Die meisten steigen über die Terrassentüre ein", so Tatschl, der weitere Tipps parat hat: Wer länger auf Urlaub fährt, sollte die Post abbestellen oder Nachbarn bitten, die Zeitung zu entfernen. Denn nichts deutet mehr auf ein unbewohntes Haus hin, als ein voller Postkasten. "Außerdem sollte man, wenn verdächtige Personen herumschleichen oder man ein verdächtiges Auto bemerkt, sofort den Notruf 133 anrufen, damit wir die Person beziehungsweise das Kennzeichen überprüfen können", so der Polizist. Wer nicht daheim ist, sollte Haus oder Wohnung bewohnt erscheinen lassen. Also am besten mit Zeitschaltuhr immer einen anderen Raum beleuchten.
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Tipps gegen Einbrüche
Fenster: Im Erdgeschoß die Fenster nie gekippt lassen.
Notruf: Wer verdächtige Personen in der Nachbarschaft herumschleichen oder ein verdächtiges Auto sieht, sollte sofort den Notruf 133 wählen.
Licht: Haus und Wohnung immer bewohnt erscheinen lassen. Abends immer einen Raum beleuchtet lassen, am besten abwechselnd mit Zeitschaltuhr.
Post: Wer auf Urlaub fährt, sollte die Post abbestellen oder Nachbarn bitten, den Postkasten zu leeren.
Hund: Ein bellender Hund ist der beste Einbruchsschutz.
Spurensicherung: Wer ausgeraubt wurde, sollte nicht in Panik alle Räume abklappern, um zu sehen, was fehlt. Dadurch werden wertvolle Spuren vernichtet. Sofort die Polizei rufen und die Spuren sichern lassen.













