WAC-Kicker müssen zum Gesundheits-Check
Vor dem Saisonstart in der Bundesliga nimmt das LKH Wolfsberg die WACler genau unter die Lupe. Am Montag stand für vier der Kicker Herz-Ultraschall, EKG und Blutbild am Programm. Danach ging's zum Training.

Foto © FriedlFortunat mit Jacobo beim EKG
Auf Herz und Nieren wurden am Montag vier Spieler des WAC im LKH Wolfsberg geprüft. Immerhin heißt es in den Auflagen der Bundesliga, dass sich jeder Spieler vor dem ersten Spiel durchchecken lassen muss.
Nach dem Vormittagstraining kamen die Spanier Jacobo und Solano sowie die heimischen Spieler Christian Dobnik und Michael Sollbauer gegen Mittag im LKH an. Am Programm: Herz-Ultraschall, EKG und Blutbild. Obwohl Jacobo ein wenig Deutsch kann, stieß er bereits bei der Blutabnahme an die Grenzen seiner Sprachkenntnisse - als ihm ein Becher mit der Aufforderung zur Harnprobe gereicht wurde. Mit "kreativen" Umschreibungen schaffte es schließlich Kicker Christian Dobnik, die Verständnislosigkeit aus Jacobos Gesicht zu zaubern. Leichter hatte es dann sein spanischer Kollege Solano, der als Nächster dran war und von Jacobo "aufgeklärt" wurde, was es mit dem Becher auf sich hat. Danach kümmerte sich Oberarzt Thomas Kolussi schließlich noch um EKG und Ultraschall-Untersuchungen.
"Sorgen für die Gesundheit"
Mit ein paar Brocken Englisch hat Primar Werner Fortunat, der ärztliche Leiter des LKH, gegenüber den spanischen Kickern seine Bewunderung für ihr fußballerisches Talent kundgetan. Auf Deutsch tat er sich schließlich leichter: "Wir sind stolz auf unsere Fußballer und wollen in unserem Haus für ihre Gesundheit sorgen." Begleitet hat die Kicker Team-Manager Hannes Jochum, der sich um Probleme der WACler kümmert, sei es um eine Wohnung, ein Auto - oder bei ausländischen Spielern auch um Angelegenheiten mit Bezirkshauptmannschaft und Behörden. Eine Stunde dauerten die Untersuchungen, danach ging's wieder zum Training. Dienstagmittag kommen die nächsten Kicker ins LKH. Bis Mitte nächster Woche werden alle 24 (Ersatz-)Spieler durchgecheckt sein - damit dem Start in der Bundesliga am 21. Juli gegen Austria Wien nichts im Weg steht.















