Die prominenten Gäste kommen gleich zum Start
Die EURO ist immer präsent, auch im Klagenfurter Osten, wo einander der Neo-Bundesliga-Klub WAC und die in der Regionalliga festsitzende Austria zu einem frühsommerlichen Stelldichein geladen haben.

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Die Stammklientel des Kärntner Fußballs hat sich in Welzenegg eingefunden, um Resumees zu ziehen und Prognosen abzugeben zur EM, aber auch zur Lagebeurteilung der heimischen Szene.
Weil auch am Abend die Hitze des Tages noch nicht ganz überwunden ist, überlässt man nichts dem Zufall. Analog zu den EM-Spielen wird der in erstklassigem Zustand befindliche Rasen bis knapp eine halbe Stunde vor dem Anpfiff noch intensiv bewässert. Und am Rande sickert durch, dass sich der WAC in den ersten sechs Runden österreichischer Erstklassigkeit auf prominente Kundschaft einstellen darf und viermal Heimvorteil genießt. Premierengast ist die Wiener Austria, gefolgt von Salzburg, Mattersburg und Rapid. Dazwischen liegen Auswärtspartien gegen Ried und Sturm.
Die Klagenfurter Violetten stellen also quasi nur das Fußvolk solcher Gipfeltreffen dar, was Austria-Präsident Peter Svetits fühlbar wurmt. Er flüchtet sich in die scheinbare Neutralität und bedauert jüngste mehr oder weniger unliebsame Vorfälle. Die Lizenzverweigerung für den LASK sei ein Witz, auch für die gescheiterten Grazer Rotjacken vom GAK bekundet deren Ex-Präsident Anteilnahme. "Es tut mir wirklich leid um den Klub. Nicht weil sie wieder gegen uns spielen, sondern grundsätzlich. Der GAK gehört hinauf, wie der LASK, wie Austria Klagenfurt." Natürlich, die Austria.
Aber derzeit muss sich der verhinderte Bundesliga-Klub hinten anstellen, der WAC spielt die erste Geige im Land. "Daran denke ich eigentlich nicht", sagt Dietmar Riegler, Aufsteiger-Präsident, der bestätigt, dass sämtliche Personalentscheidungen auf Trainer Nenad Bjelica zurückzuführen seien. Der Liechtensteiner Polverino und der Spanier De Paula bestätigen vorerst Bjelica.
Rund 400 Besucher wurden angelockt von dem Duell, darunter VSV-Manager Peter Hrstic. "Sehr stark", so sein Urteil über den Regionalliga-Konkurrenten Austria, der dem zwei Klassen höher stationierten WAC ein 2:2 abringt. Bjelica bringt pro Hälfte eine Mannschaft aufs Feld, und auch die Klagenfurter, die den Ex-Wolfsberger Marco Sahanek von Kapfenberg verpflichtet haben, probieren viel aus.
Der WAC darf sich auf höhere Aufgaben vorbereiten. Am 7. August kommt die Magath-Elf Wolfsburg aus der deutschen Bundesliga. Sport 1 überträgt das Match live.
















