Drei Jahrzehnte für die "Kleine" im Einsatz
Mitarbeiter Kurt Forstner (65) feiert Jubiläum.

Foto © Kleine ZeitungRedaktionsleiterin Bettina Friedl (links) und Kollegin Martina Schmerlaib überreichten Kurt Forstner im Namen der Chefredaktion einen Korb mit Lavanttaler Schmankerln
Von Tragödien bis hin zu Rallye-Meisterschaften - bei verschiedensten Einsätzen hat sich Kleine Zeitung-Mitarbeiter Kurt Forstner bewährt. Und das schon seit 30 Jahren, in denen er wichtiger und fixer Bestandteil der Lavanttal-Redaktion geworden ist. Neben seiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter, war er bis zur Pension hauptberuflich im Straßenbauamt Wolfsberg tätig. An seine Anfänge bei der Zeitung kann sich der Wolfsberger gut erinnern: "Es gab keinen Computer, keine Handys. Geschichten wurden telefonisch an die Redaktion in Klagenfurt durchgegeben. Später wurde mit Fax gearbeitet." In Zeiten von Digitalkameras kann man sich den damaligen Aufwand schwer vorstellen: "Der Film wurde von mir gleich in der Früh zu Foto Gutschi gebracht, in der Mittagspause geholt und dann wurde er zum Bus gebracht, um nach Klagenfurt transportiert zu werden", so der verheiratete, zweifache Vater. Selbst seine erste Story weiß er noch: "Die Eröffnung der Fußgängerzone in der Sporergasse."
Besonders interessiert war er schon immer an der Malerei und Bildhauerei. Aus diesem Interesse heraus entstand die Serie "Kreatives Lavanttal", in der er über 50 heimische Künstler vorstellte. Doch auch mit der Serie "3. Halbzeit" unterhält er immer wieder mit Geschichten, die sich hinter dem Fußballfeld im VIP-Bereich abspielen. Geschrieben hat der 65-Jährige immer gerne: "Schon im Gymnasium. Der Zeitungsjob ist interessant, weil man viele charismatische Leute kennenlernt - wie in meinem Fall Abt Heinrich Ferenczy, Rainer Calmund oder Karl Schüßler", so der Wolfsberger, der seine Freizeit auch seinen Enkerln Linda und Anja widmet.














