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    Zuletzt aktualisiert: 07.06.2012 um 18:26 UhrKommentare

    Kärntner Liga: Spannender geht es nicht

    In der Kärntner Liga fällt am Freitag die Entscheidung um den Titel. Drautal, Feldkirchen und St. Veit haben noch Chancen.

    Foto © AP/Sujet

    Hochspannung in der Kärntner Liga. In der letzten Runde haben noch drei Teams die Chance den Meisterpokal zu holen und in die Regionalliga Mitte aufzusteigen. In der Poleposition liegt die SG Drautal, die auswärts auf Spittal trifft, nur einen Punkt dahinter lauert Feldkirchen, einen weiteren liegt St. Veit zurück. Drautal-Trainer Suvad Rovcanin: "Wir wollen gewinnen und aufsteigen, auch wenn der Titel kein Muss ist." Geschenke erwartet sich Rovcanin keine, trotz seiner langen Vergangenheit als Spieler und Trainer in Spittal. Drautal muss neben Reichhold (verletzt) die gesperrten Dzeko und Fina vorgeben. Sie sollen bei der letzten Partie gegen St. Veit einen der Linienrichter von der Tribüne aus beleidigt haben und wurden vom Strafsenat des KFV für zwei (Fina) bzw. vier Spiele (Dzeko) gesperrt. Nicht vor Ort ist Drautal-Obmann Josef Kerschbaumer, der sich nach schwerer Lungenentzündung auf dem Weg der Besserung befindet.

    Spittal-Trainer Wolfgang Oswald verspricht Drautal einen heißen Tanz: "Wir wollen das Zünglein an der Waage sein". Bei den Spittalern fehlt Sixt - Pichorner, Neidhardt und Chaile sind fraglich.

    Auf fremde Hilfe angewiesen sind die Verfolger Feldkirchen und St. Veit. Die Tiebelstädter wollen beim ATSV Wolfsberg die guten Leistungen der letzten Wochen mit einem Sieg bestätigen. "Dann schauen wir was herauskommt", sagt Trainer Robert Micheu, der noch immer den Kärntner Verband nicht versteht. "Mit der Regelung, dass der Meister aufsteigen muss oder ansonsten in die Unterliga muss, wird die Meisterschaft verfälscht."

    St. Veit will mit einem Sieg gegen Völkermarkt die tolle Frühjahrs-Heimserie. "Alle Spiele gewonnen und nur ein Gegentor, das war ein Eigentor, kassiert", sagt Martin Kaiser. Der Trainer tippt Drautal als Meister. "Alles andere wäre eine Überraschung."

    ANDREAS JANDL MARIO KLEINBERGER

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