Mann steckte kopfüber in Grube fest
Freitag früh stürzte aus bisher unbekannter Ursache ein 73-jähriger Mann aus Lavamünd kopfüber in eine 50 Zentimeter tiefe Grube vor seinem Wohnhaus. Fahrverkäuferin Petra Jeuschnikar war seine Lebensretterin.

Foto © KLZ/Katz-LogarLebensretterin Petra Jeuschnikar aus Replach
Am Freitag gegen 9.15 Uhr war die 31-jährige Petra Jeuschnikar, Fahrverkäuferin einer Rosegger Firma, in Lavamünd unterwegs. Wie jeden Freitag läutete sie bei einem Kunden, doch der 73-jährige Pensionist, der allein lebt, konnte nicht antworten. Er steckte in einer 50 Zentimeter tiefen, L-förmigen Grube im Vorraum seines Hauses fest, in die er kopfüber gestürzt war.
Zum großen Glück des Mannes sah Petra Jeuschnikar durch den offenen Türspalt seine Beine und hörte ihn leise wimmern. "Ich habe versucht, ihn aus seiner unglücklichen Lage zu befreien", erzählt die Verkäuferin. Doch der Verletzte - er blutete aus einer Platzwunde am Kopf - war zu groß und zu schwer.
Petra Jeuschnikar schlug per Handy Alarm. Wenig später trafen Rettung, Feuerwehr und Polizei am Ort des Geschehens ein. Gemeinsam konnte der Verletzte geborgen und ins LKH Wolfsberg gebracht werden.
Petra Jeuschnikar freut sich, dem Lavamünder das Leben gerettet zu haben: "Wegen seiner unglücklichen Lage mit dem Kopf nach unten hätte er auch sterben können." Allzu lange dürfte der Mann zum Glück noch nicht in der Grube gelegen haben. "Sein Kaffee war noch warm", erzählt ein Polizist. Warum der 73-Jährige in die von ihm selbst gegrabene Grube gefallen ist, ist noch unklar. "Er dürfte beim Zeitungholen unglücklich gefallen sein", vermutet ein Polizist. Die Grube war nicht abgedeckt.














