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    Zuletzt aktualisiert: 09.05.2012 um 17:49 UhrKommentare

    WAC: Die Chance liegt im Schmerz

    Die WAC-Kicker können aus der Schlappe gegen Hartberg gestärkt hervorgehen, sagt der Sportpsychologe. Den Aufstieg haben die Wölfe noch in der eingenen Hand, der LASK liegt aber nur noch zwei Zähler zurück.

    Foto © GEPA

    Herr Brandauer, war der kollektive Umfaller des WAC gegen den Fixabsteiger Hartberg nicht ein aufgelegter Elfer für einen Sportpsychologen?

    Thomas Brandauer: Das ist nicht von der Hand zu weisen. Ich würde sagen, es war idealtypisch. Wir haben es mit einem Ereignis zu tun, wie es in dieser Form in einer Mannschaftssportart sehr selten passiert.

    Das heißt, Sie würden dies bei der nächsten Gelegenheit bei einem Seminar als Fallbeispiel erwähnen?

    Brandauer: Ja, das könnte ich mir durchaus vorstellen.

    Wie ist es zu erklären, dass ein Titelfavorit ein Spiel gegen den Fixabsteiger vor einer Rekordkulisse nach einer 1:0-Führung noch aus der Hand gibt?

    Brandauer: Es kann passieren, dass mögliche künftige Geschehnisse wie etwa eine Titelfeier gedanklich so präsent werden, dass das unmittelbare Ereignis, also das Spiel, markant negativ beeinflusst wird. Den Sack zuzumachen, wie es so schön heißt, gelingt dann nicht, weil oft geübte Handlungen nicht mehr routiniert ablaufen. Es ist möglich, dass die Euphorie über die 1:0-Führung einen Absicherungsmechanismus ausgelöst hat, anstatt das 2:0 in Angriff zu nehmen. So etwas kann fatal enden.

    Aber wie kann eine ganze Mannschaft befallen werden?

    Brandauer: Der Erfolg im Mannschaftssport hängt von der Qualität Teamworks ab. Wir nennen das Aufgaben-Kohäsion, das Zusammenwirken von Spielern mit zentralen Rollen. Wenn jetzt zwei, drei Schlüsselpositionen quasi ausfallen, bricht das ganze System zusammen. Das wirkt ansteckend.

    Wie muss jetzt die Reaktion auf so ein Spiel ausfallen?

    Brandauer: Es wäre falsch, jetzt große Änderungen vorzunehmen. Der WAC hat ja bewiesen, dass er über die taktischen und spielerischen Qualitäten verfügt, um zum Erfolg zu kommen. Darauf muss sich die Mannschaft besinnen. Es ist ratsam, auf die bewährte Grundstruktur zurückzugreifen. Wichtig ist es, das eigene Vertrauen zu stärken, im Wissen, dass es in dieser Saison schon oft gelungen ist.

    Ist zu befürchten, dass sich so ein gehemmtes Auftreten im nächsten Spiel wiederholt?

    Brandauer: Das ist unwahrscheinlich, so etwas passiert normalerweise nicht zweimal hintereinander. Die Spieler haben eine schmerzliche negative Erfahrung gemacht. Daraus können sie sogar gestärkt hervorgehen. So eine Niederlage könnte also einen positiven Effekt haben.

    INTERVIEW: HUBERT GIGLER

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