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    Zuletzt aktualisiert: 20.04.2012 um 18:28 UhrKommentare

    WAC im Höhenflug

    Beim Gastspiel in Linz gegen Blau-Weiß haben die Lavanttaler den nächsten Coup geplant. Vor allem in der Fremde hat der WAC heuer eine großartige Bilanz aufzuweisen.

    Foto © GEPA

    Es kann mitunter sehr schnell gehen. Vor zwei Jahren war der WAC in der Regionalliga noch in den Kampf um den Aufstieg in die Erste Liga verwickelt, hinter Pasching und unmittelbar vor Blau-Weiß Linz. Erst ein paar Wochen später, im Mai 2010, übernahm Nenad Bjelica das Traineramt bei den Kärntnern. Am Freitag sind die Lavanttaler bei den blauweißen Linzern zu Gast und sie setzen nunmehr zum Sprung in die höchste Spielklasse an. Die Meisterschaft geht in die entscheidende Phase und beim WAC sind Spieler und Trainer hoch motiviert.

    Auswärtsstärke

    Bjelica ist es in dieser Zeit gelungen, der Mannschaft seine Siegermentalität anzutrainieren. Dies zeigte sich in den jüngsten Partien mit drei vollen Erfolgen en suite und dies lässt sich auch an der Statistik über die gesamte Saison ablesen, vor allem bei den Auftritten in der Fremde. In der ersten Saison in der zweithöchsten österreichischen Liga konnte sich der WAC als Überraschungsaufsteiger vor allem auf den Heimvorteil verlassen. 36 Punkte wurden in 18 Spiel eingefahren, das reichte am Ende für Platz vier, obwohl die Auswärts-Ausbeute mit nur vier Siegen bei zehn Niederlagen eher recht bescheiden ausfiel. Heuer hat das Team auf fremdem Boden bei nur drei Niederlagen schon acht Siege auf dem Konto und drei Partien sind noch ausständig.

    Qualitätssprung

    Bjelica führt diese äußerst beachtliche Steigerung auf den Qualitäts-Gewinn der Marke WAC in dieser Saison zurück. Einige Spieler wie Torjäger Christian Falk oder Manuel Kerhe hätten sich entscheidend verbessert, auch die anderen Stürmer wie Mihret Topcagic oder Stephan Stückler treffen. Zudem hat vor allem die Verpflichtung von Jacobo der Mannschaft einen spielerischen Entwicklungsschub verpasst. "Das ist nicht unbedingt eine Sache der Mentalität. Denn wir wollten immer gewinnen", so der Trainer. Aber der Kroate vergisst, dass er diesen Siegeswillen seinen Spielern erst so vermitteln musste, dass sie dies auch auf dem Rasen umsetzen können.

    In den glücklich beendeten Spielen der vergangenen Wochen wurde dies besonders deutlich. "Wenn es so eng wird und wirklich um so viel geht, dann sind die Beine nicht so frisch", gesteht Bjelica. Dann müsse der Erfolg eben über Einsatz und Disziplin erzwungen werden.

    Bjelica hat aber gegen den FC Lustenau schon wieder einen spielerischen Formanstieg erkannt. "Eine Steigerung war da, wir haben fünf Topchancen herausgespielt.

    HUBERT GIGLER

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