Die Radlstegbrücke in Wolfsberg bleibt die Nacht über finster
Dunkelheit herrscht bei der Brücke im Stadtkern von Wolfsberg. Die Politik will dort kostengünstigere LED-Leuchten errichten.
In der Wolfsberger Innenstadt herrscht im Bereich der Radlstegbrücke zwischen Bezirksgericht und Trattlparkplatz absolute Finsternis: Hier empfängt die Passanten in der Nacht eine einem Stadtkern einer Bezirkshauptstadt unwürdige Dunkelheit.
Einst waren auf den Säulen im Brückengeländer Leuchtkörper angebracht. Doch diese wurden bei mutwilligen Zerstörungsaktionen mehrere Male zerschmettert. Der mehrfache Ersatz der Lichtquellen dürfte das Budget der damals für die Ortsbildpflege zuständig gewesenen Mandatarin Heidrun Traußnig stark belastet haben. Die jetzt fraktionslose Gemeinderätin erinnert sich: "Der Gesamtschaden auf der Brücke und entlang des Gassersteiges betrug damals rund 30.000 Euro." Die Lampen wurden laut Traußnig auf Anordnung des Baureferates entfernt und auf der Brücke bislang nicht mehr ersetzt - was sich jetzt ändern dürfte. Auf Anfrage der Kleinen Zeitung zeigten sich die beiden ressortübergreifend zuständigen Mandatare Stadtrat Peter Zernig (SPÖ) und Harald Trettenbrein (FPK) zwar von der Situation überrascht, versprachen aber rasche Abhilfe.
Sanierungsprogramm
Trettenbrein will die neue Beleuchtung in das Sanierungsprogramm der Brückenbeleuchtungen aufnehmen. Er verweist auf die Kosten bei der gelben Hammerbrücke: "Hier kosten Wartung und Strom der Leuchtstoffröhren jährlich rund 3600 Euro." Trettenbrein will deshalb die alte Beleuchtung nun durch LED-Birnen ersetzen und die Radlstegbrücke in das Pilotprojekt mit einbeziehen. Zernig will in Wolfsberg künftig die bestehende Beleuchtung an verschiedenen Orten durch günstigere LEDs ersetzen. KURT FORSTNER













