Kälte bringt Helfer zum Schwitzen
ARBÖ und ÖAMTC rücken hauptsächlich wegen leerer Batterien oder gefrorenem Treibstoff aus.

Foto © Kleine ZeitungViele Autofahrer kommen jetzt auch vermehrt in die Werkstätten, um ihre Batterien in der Kältezeit überprüfen zu lassen
Wenn die Temperaturen unter die Minus-10-Grad- Marke klettern, dann macht das nicht nur uns selbst zu schaffen, sondern auch unseren edlen Karossen - vor allem dann, wenn sie die Nacht über im Freien verbringen müssen. In diesen kalten Tagen haben deshalb auch die Pannenhelfer des ÖAMTC und des ARBÖ in Wolfsberg Hochsaison. "Zu dieser Zeit gibt es bei uns eine Urlaubssperre, alle Männer sind da im Dienst. Am vergangenen Wochenende hatten wir besonders viel zu tun. Da kann ein Tag schon einmal 14 Stunden haben", sagt Stefan Kienzl, Stützpunktleiter des ÖAMTC Wolfsberg.
Die häufigsten Ursachen, warum in diesen kalten Tagen die "gelben Engel" gerufen werden, sind leere Autobatterien oder eingefrorener Treibstoff bei Dieselfahrzeugen. "Wir können einen Zusatz in den Tank füllen und den Dieselfilter wechseln", sagt Kienzl. Am Wochenende verzeichnete er rund 50 Einsätze pro Tag. "In den nächsten Tagen wird sich das aber vermutlich auf 30 Einsätze pro Tag einpendeln", so der Stützpunktleiter.
Bis zu 30 Ausrückungen
Hochsaison herrscht aber auch beim ARBÖ in Wolfsberg. Dort mussten die Pannenhelfer am Wochenende ebenso bis zu 30 Mal ausrücken. "Hinzu kommen noch mehrere Überprüfungen von Autobatterien in der Werkstatt, die die Leute schon vorausschauend durchführen lassen", sagt ARBÖ-Techniker Georg Schriebl. Neben Starthilfen, mussten die Mitarbeiter auch Glühstifte tauschen oder bei Unfällen ausrücken.
Was man unbedingt während der Kältezeit vermeiden sollte, sind Waschvorgänge beim Auto. Zudem sollte man Frostschutzmittel bis minus 20 Grad verwenden, damit die Scheibenwischanlage nicht vereist. Auch Türschlösser können mit Frostschutzmittel behandelt werden. Und das Auto sollte über Nacht in einer Garage stehen.













