Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 16:02 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Implodierter Fernseher sorgte für Wohnungsbrand Für die Jugend in der Stadt unterwegs Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wolfsberg Nächster Artikel Implodierter Fernseher sorgte für Wohnungsbrand Für die Jugend in der Stadt unterwegs
Zuletzt aktualisiert: 09.12.2011 um 20:17 UhrKommentare

Noch mehr Schätze aus dem Bezirk

Heute stellen wir zwei "kunstvolle" Kirchen im Lavanttal vor: die Jaklinger und die St. Vinzenz Kirche.

Vergangene Woche haben wir mit der neuen Serie "Göttliche Spurensuche" gestartet und dabei zwei interessante Kirchen im Bezirk vorgestellt - nämlich die Johannesbergkirche und die Dreifaltigkeitskirche. Diese beiden Kirchen mögen zwar vielleicht vielen Lavanttalern ein Begriff sein, dennoch liegt in ihnen viel Ungesehenes verborgen. Ähnlich verhält es sich mit den beiden nächsten Kirchen: der Jaklinger Kirche in St. Andrä und der St. Vinzenz Kirche auf der Soboth (Filiale von Ettendorf). Sie beide haben etwas gemeinsam: die Kunst. St. Vinzenz war die Kirche des Glasbläserdorfes und die Jaklinger Kirche besuchten viele Schwarzhafner, die für ihre Tonerzeugnisse berühmt waren.

Kaum jemand vermutet, dass dort, wo heute der Stausee die Idylle der Soboth prägt, einst ein Dorf stand, in dem über 1000 Menschen lebten - das Glasbläserdorf St. Vinzenz.

Weltruhm für Erzeugnisse

Der St. Pauler Abt Albert Reichart gründete gegen Ende des 17. Jahrhunderts eine Glasbläserei und Spiegelfabrik, deren Erzeugnisse zu Weltruhm kamen und bis nach Versailles, in den Louvre oder in die Eremitage zu St. Petersburg gelangten. Viel blieb von dieser Geschichte nicht übrig. Ein paar Häuser und eine kleine Kirche erinnern noch an das pulsierende Leben. Die Kirche selbst wird das erste Mal 1687 erwähnt, in dem Jahr, als die Glashütte errichtet wurde. Nach dem Ende der Glasbläserei im 19. Jahrhundert verfiel sie allmählich, sodass man erst 1954 daran ging, das Gotteshaus weitgehend zu erneuern. So gehört St. Vinzenz nicht zu den kunsthistorisch bedeutenden Kleinodien des Tales, hat aber einen bemerkenswerten sozialhistorischen Hintergrund. Vom Vorgängerbau stammen der Turmbereich und Teile der Einrichtung, wie etwa der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert.

Ölgemälde von 1775

Eine interessante Geschichte versteckt sich auch hinter der Jaklinger Kirche. Erzbischof Eberhard von Salzburg schenkte 1234 dem Domkapitel zu St. Andrä den Dachberg, der berühmt wurde für seine Töpfe und Krüge, die als "Tachen" bezeichnet wurden. In der Filialkirche Jakling (zu St. Andrä gehörend) hat sich ein Ölgemälde aus der Zeit um 1775 erhalten, das den Abbau des Tachens dokumentiert und dabei ein unverzichtbares Dokument der Ansicht des Dorfes Jakling und der Stadt St. Andrä ist.

Die begehrten schwarzen Tonwaren wurden überallhin gebracht und im 17. und 18. Jahrhundert florierte die Töpferkunst, die das "Porzellan der Armen" hervorbrachte. Inmitten der Ansiedlung der "Schwarzhafner" entstand die kleine Kirche, deren Ursprung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Sie besitzt sehr seltene Patrone: den heiligen Paulus und den heiligen Johannes, zwei römische Soldaten. Erst vor wenigen Jahren wurde die Kirche innen restauriert und erstrahlt seither im neuen Glanz. Der Altar stammt aus der Barockzeit. Recherche: Pater Gerfried Sitar


FAKTEN

Glas. Bemerkenswert sind der Glasluster im Inneren der Kirche, der an die Kunst der Glasbläserei auf der Koralpe erinnert, und der Kreuzweg des bekannten Kärntner Künstlers der Gegenwart, Valentin Oman.

Legende. Der Legende nach starb der heilige Vinzenz auf einem glühenden Glasscherbenhaufen und wohl aus diesem Grund ist er zum Patron der Glashütte geworden.

FAKTEN

Bau. Kleiner barocker Bau mit Ursprung im 17. Jahrhundert, Turm mit gekuppelten Schall- fenstern, die Sakristei im Turmerdgeschoß ist kreuzgratgewölbt.

Altar. Die Einrichtung besteht aus drei barocken Altären, wovon der Hochaltar der heiligen Mutter Anna, der linke Seitenalter dem heiligen Blasius und der rechte dem heiligen Valentin geweiht ist.

Bezirkswetter

  • Samstag, 18. Mai 2013
    • Min: 7°C
    • Max: 21°C
    • Nsw.: 10%
    Sonnig Nebel
  • Sonntag, 19. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 24°C
    • Nsw.: 20%
    Wolkig
  • Montag, 20. Mai 2013
    • Min: 8°C
    • Max: 20°C
    • Nsw.: 20%
    Wolkig

Die Wölfe heulen im Netz

APA

Videos, Fotos, Hintergründe zum WAC und die aktuellen Spielberichte. Mit der Kleinen DIGITAL sind Sie am Ball!

Spendenaktion

KLZ/Susanne Hassler

Wenn auch Sie für "Kärntner in Not" spenden wollen:

Spendenkonto: 100 337 401

BLZ: 17.000



Babys aus der Region

Trachten in Kärnten und Osttirol

KLZ/Josef Emhofer, KLZ/Michaela Ruggenthaler

Ein buntes Nebeneinander von schönen Festtrachten, moderne Designerdirndln und kitschiger Diskontware prägt heute das Bild unserer Trachtenlandschaft. Wir bringen echte Trachten vor den Vorhang.

Hochzeiten/Jubiläen

Leserfotos aus dem Bezirk

Treten Sie mit uns in Kontakt!

 

Kärntner des Tages

Sprachrohr für Behinderte
Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!
 
Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
 

Köstliches Lavanttal

Foto: Emhofer

Von deftiger Hausmannskost bis hin zu leichten Schmankerln - im Weblog finden Sie tolle Rezepte von den Köchen aus dem Lavanttal.

EmhoferTV

Zum Blog von Josef Emhofer

Egal wo im Lavanttal etwas los ist, Josef Emhofer ist mit dabei! In seinem Blog EmhoferTV finden Sie Fotos, Videos und Berichte von den verschiedenen Events im Bezirk Wolfsberg.

Events der Umgebung

Sie kennen ein tolles Event? Empfehlen Sie es uns!

Newsletter bestellen

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 

Wien-Angebot

Wir liefern die Regionen- Ausgabe der Kleinen Zeitung nach Wien.

Wallpaper

 

Todesanzeigen

Todesanzeigen aller Bezirke in Kärnten.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang