Gütesiegel für Lebensbaumpfad
Eines von 18 Gütesiegeln als "Themenwege des Jahres" ging ins Lavanttal: an den Lebensbaumpfad in St. Georgen, der im Jahr 2004 errichtet wurde.
Welche Bäume einst die Kelten verehrten und welchen persönlichen Lebensbaum jeder Mensch aufgrund seines Sternzeichens hat, das und mehr erfährt man beim Lebensbaum-pfad in St. Georgen. 2004 hat die Gemeinde den 2,2 Kilometer langen Rundweg errichtet, der seitdem vor allem Familien mit Kindern und Schulklassen anlockt.
Nun wurde der Pfad, der durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wald und Wiesen vorbei am Rainzer Bach führt, mit einem Gütesiegel ausgezeichnet. Von 160 getesteten Themenwegen in Kärnten haben 18 Wege diese Auszeichnung vom E. C. O.-Institut für Ökologie erhalten. Der Pfad in St. Georgen war der einzige Preisträger aus dem Tal.
Sicht auf die Karawanken
Bürgermeister Karl Markut: "Wir haben damals rund 200.000 Euro in den Lebensbaumpfad investiert. Es wurden Grundstücke gepachtet, ein Wasserspielplatz gebaut, Wege, Aufstiegshilfen und Geländer errichtet", zählt Markut auf. An einer Stelle haben St. Georgener Künstler mit Fritz Unegg zwei Fensterrahmen, die mit Keramik verkleidet sind, errichtet. "Beim Durchschauen hat man eine schöne Sicht auf die Karawanken", schwärmt Markut.
Der Erlebnisweg ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Etwa eine Stunde beträgt die Gehzeit entlang des Pfades, der mitten in die Natur gebettet ist. Wer sich zwischendurch stärken will, findet die Buschenschenken Socher und Dörrkeusche am Weg.
Am Wanderweg kann man 22 Lebensbäume des keltischen Baumkreises erforschen und die Kleinen können ein Rätsel entlang des Weges lösen. Die Charakteristiken der Bäume sind an Infotafeln angebracht. Auch ausgemessene Kraftorte mit riesigen Eichen und Kastanienbäumen gibt's dort. Ausgangspunkt des interaktiven Rundweges ist der Parkplatz an der Steinberger Straße.














