In Frantschach und Wolfsberg wird's klebrig
Feinstaubkleber wird von Dezember bis zum Frühjahr 2012 als Maßnahme getestet.
WOLFSBERG. Die Gemeinde Wolfsberg gehört mit mittlerweile 43 Überschreitungstagen seit Jänner dieses Jahres zu den Feinstaub-Hochburgen Österreichs. Nach den aktuellen Diskussionen rund um das Thema Feinstaub will nun auch die Bezirkshauptstadt wieder Maßnahmen setzen - mit einem Feinstaubkleber. "Voriges Jahr wurde der Kleber auf der Landesstraße in Wolfsberg, St. Andrä und Frantschach aufgetragen. Vergleichswerte gibt es keine, die Gründe dafür kenne ich nicht", sagt Umwelt- und Verkehrsreferent Harald Trettenbrein (FPK). Jetzt soll in Wolfsberg und Frantschach nochmals ein Feinstaubkleber aufgetragen werden. Die Kosten trägt das Land. St. Andrä bleibt weiterhin "kleberlos", um Vergleichswerte zwischen den jeweiligen Gemeinden herstellen zu können. Immerhin gibt es im Lavanttal nur zwei Messstationen: in Wolfsberg und in St. Andrä. Nach der Testphase von Dezember 2011 bis zum Frühjahr 2012 werden die Ergebnisse von der Technischen Universität Graz ausgewertet. "Dann sehen wir, ob die Maßnahme den gewünschten Erfolg bringt. Wenn dem so ist, werden wir das weiterverfolgen", so Trettenbrein. MARTINA SCHMERLAIB














