Land will neue Security für Asylwerberheime
Am Dienstag beschloss die Landesregierung einstimmig die europaweite Ausschreibung für den Sicherheitsdienst in Asylwerberunterkünften. In 35 Häusern kärntenweit sind knapp 1000 Personen untergebracht.

Foto © APALandeshauptmann Gerhard Dörfler
Bisher zahlte das Land an die 300.000 Euro für Security-Dienste in Asylwerber-Unterkünften, künftig will man laut Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit 151.000 Euro auskommen. Denn man setzt auf Neuorganisation. Auf der Saualm, die Unterkunft ist derzeit geschlossen, gab es 24-Stunden-Einsatz von ein bis zwei Personen, egal wie viele Asylwerber dort waren. In einer Unterkunft in Klagenfurt gab es stundenweise Einsatz. Am Dienstag beschloss die Landesregierung einstimmig die europaweite Ausschreibung für den Sicherheitsdienst in Asylwerberunterkünften. In 35 Häusern kärntenweit sind knapp 1000 Personen untergebracht. Mit dem neuen Sicherheitsdienst will man Konflikte in Heimen im Keim ersticken, also die Security für ein bis mehrere Tage dorthin schicken, wo es (familiäre) Gewalt und Streit gibt, so Gernot Steiner, Flüchtlingsbeauftragter des Landes. Die Saualm soll wieder aufgesperrt werden, sobald nach den erfolgten Renovierungen die baubehördliche Genehmigung vorliegt. Mit 31. 12. gäbe es für das Land die Möglichkeit, den Vertrag mit der Heimbetreiberin zu kündigen, wobei eine Nachnutzung bis 2014 erfolgen müsste. Doch Dörfler will daran festhalten, wie es ist.













