10.000 Besucher krönen die Ausstellung
Bis 30. Oktober läuft die Ausstellung "Herrscher mit Krone und Zepter" im Benediktinerstift St. Paul. Mit den Besucherzahlen ist man zufrieden, will aber 2012 auf mehr Unterhaltung setzen.
Seit 1. Mai dieses Jahres kann man im Benediktinerstift St. Paul in einer Sonderschau viele wertvolle Exponate bewundern. Die heurige Ausstellung trägt den Namen "Herrscher mit Krone und Zepter" und bietet den Besuchern einen Einblick in die Welt der Reichen und Schönen aus vergangen Zeitepochen.
Die Zwischenbilanz zeigt, dass das Motto der heurigen Ausstellung bei vielen Besuchern gut ankommt. "Die Ausstellung ist heuer sehr gut gelaufen und auch die Besucherzahlen im Sommer waren sehr gut. Insgesamt haben sich bis jetzt rund 10.000 Menschen die Ausstellung angesehen", sagt Christine Ottowitz vom Ausstellungsbüro des Benediktinerstiftes.
Ottowitz verweist dabei auf besonders sehenswerte Stücke der Ausstellung und merkt an, dass bei der heurigen Ausstellung im Stift auch Exponate vom Domschatz St. Andrä zu sehen sind. Der Thron des Fürstbischofs Caspar und eine Monstranz zählen zu den Schätzen aus St. Andrä. "Das Adelheidkreuz in der Kunst- und Wunderkammer sowie die Bibliothek zählen auf jeden Fall zu unseren Highlights. Auch der Barockgarten ist im späten Herbst besonders schön."
Café geschlossen
Das Café beim Barockgarten, welches im Vorjahr während der Europaausstellung vom Benediktinerorden selbst geführt wurde, bleibt jedoch heuer geschlossen, da der Aufwand für das Stift nicht mehr zu bewältigen war und sich noch kein Pächter gefunden hat. "Über die Wintermonate ist das Café ohnehin immer geschlossen. Im nächsten Jahr werden wir dann weitersehen, was wir machen", sagt Pater Gerfried Sitar.
Mit den Besucherzahlen ist der Pater zufrieden. "Es ist bis jetzt nicht schlecht gelaufen. Man merkt jedoch, dass elitäre Themen heutzutage nicht mehr so sehr gewünscht sind und eher populistische Themen bevorzugt werden", so Sitar, der deshalb im nächsten Jahr bei der neuen Ausstellung auf mehr Unterhaltung setzen will.
Neben dem Barockgarten mit Kräutergarten, in welchen die Gartenkunst der Mönche aufgezeigt wird, kann man im Zuge der Ausstellung auch den Kristalldom in den großen historischen Kellerräumlichkeiten besichtigen. Auch die Besichtigung der Romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Bis einschließlich 30. Oktober kann man die Ausstellung noch besuchen. Geöffnet haben die Museumspforten täglich (außer montags) von 9 bis 17 Uhr. Führungen sind für Gruppen ab zehn Personen nach Voranmeldung unter (0 43 57) 20 19 22 jederzeit möglich.
Gratis mit "Kärnten Card"
Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 10,50 Euro, für Kinder von sechs bis 16 Jahre sind fünf Euro zu bezahlen. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Mit der "Kärnten Card" ist der Eintritt ebenfalls frei - zumindest noch bis 26. Oktober. An diesem Tag endet nämlich die Gültigkeit der diesjährigen "Kärnten Card".
Features
FAKTEN
Eintritt: Erwachsene bezahlen 10,50 Euro. Der Eintritt für Kinder von sechs bis 16 Jahren beträgt fünf Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt kostenlos. Für Besitzer der "Kärnten Card" (gültig noch bis 26. Oktober) ist der Eintritt ebenfalls frei.
Öffnungszeiten: Täglich außer montags von 9 bis 17 Uhr.
Kontakt: Nähere Informationen gibt es unter (0 43 57) 20 19 22.













