Zum Frühstück gab's Hoke
Giselbert Hoke begleitete die Frühstücksgäste auf Schloss Wolfsberg mit seinen munteren Gedanken.

Foto © SchulzeImmer für eine überraschende Antwort gut: Giselbert Hoke und Birgit Morelli
Man mag nix, man spürt nix, man liebt nix, man hasst nix - und dann wird für einen das Nix zu Etwas!" Der Maler Giselbert Hoke servierte gestern dem Publikum im Schloss Wolfsberg Morgengedanken zum Alter mit einem Augenzwinkern. "Das war ein typischer Giselbert-Hoke-Satz", amüsierte sich Erhard Schütze, Schüler von Hoke und seit 30 Jahren mit seinem "Meister" freundschaftlich verbunden. Im Rahmen der Hoke-Ausstellung im Schloss Wolfsberg hat Koordinator Valentin Barac einige Höhepunkte eingebaut, bei denen der Hoke persönlich anwesend ist. Der Sonntagsbrunch im Schlossrestaurant, von Christa und Fritz Stölzl variantenreich angerichtet, war einer davon. Im Gespräch mit Moderatorin Birgit Morelli erzählte der bald 84-Jährige über seine Zeit in Paris, über seine Begrifflichkeit von Heimat, witzelte über sein Alter: "In meinem Alter sind eh schon alle fort." Oder er lüftete das Geheimnis um die Herkunft seines Hutes, das für manche Zuhörer noch unerforscht ist. "Ich besuchte Freunde in Neuseeland und konnte mit der Kunst und auch mit den Schafen nichts anfangen. Als Mitbringsel habe ich dann nur den Hut mitgenommen." Doch Freund Schütze ergänzt: "Ein wunderbares Bild hat er auch mitgebracht."
Bis zum 28. August ist die Ausstellung zu sehen. Am 12. August wird es als weiteres Extra ein Mondschein-Jazzkonzert mit Gug Mallinger & Friends geben.















