Verbund-Areal kämpft mit Hochwasser
Ein Großteil des ehemaligen ÖDK-Geländes in St. Andrä ist davon betroffen.
ST. ANDRÄ. Dem Verbund-Areal in St. Andrä sollen Firmen neues Leben einhauchen. Interessenten gab es zwar, aber: "Es ist unmöglich, eine Baugenehmigung zu bekommen, weil auf großen Teilen des Areals wegen Hochwassergefahr Bauverbot herrscht", so ein Unternehmer. Darauf angesprochen sagt Siegfried Juri, Leiter der Wasserbauverwaltung St. Andrä: "Ein großer Teil ist durch Gewässer beeinflusst, durch Lavant, Reidebener Bach und Pailbach." Ob nun Bauverbot herrscht? "Das will ich dezidiert nicht sagen, aber es gibt rote und gelbe Zonen", so Juri. Gedanken hätten sich Verbund als Eigentümer und Gemeinde schon gemacht. "In ein, zwei Monaten sollte die Risikoanalyse, welches Gewässer am meisten Probleme bereitet, abgeschlossen sein. Eine Lösung ist derzeit aber nicht in Sicht", so Juri: "Die Sicherung kann nur schrittweise erfolgen und ist kostenintensiv. Die Finanzierung wird nur durch einen gemeinsamen Kraftakt möglich sein." Für die Gemeinde gelte es im Zuge dessen auch, Siedlungen in Jakling und der Blaiken zu schützen, die der Jaklinger Bach gefährdet. BETTINA FRIEDL















