Köpfe sind seine Welt
Fritz Unegg (60) ist seit über 30 Jahren Keramiker und Grafiker.

Foto © ForstnerUnegg: "Eine Einzelausstellung in zehn Jahren reicht"
S eit rund drei Jahrzehnten zählt Fritz Unegg (60) zu den profiliertesten Künstlern im Tal. Der ehemalige Leiter der längst aufgelassenen Schule Pontnig zog sich vor zehn Jahren in sein Refugium an einem Waldrand nahe St. Georgen zurück, wo er seine keramischen und grafischen Arbeiten fertigt. Unegg liebt in seinen Darstellungen vor allem Köpfe mit mehreren Gesichtern, die "aber immer mit einer Zusatzaussage eines wissenschaftlichen oder religiösen Themas ausgestattet sind", erklärt der Autodidakt.
Er gibt sein Grundwissen gerne weiter
Unegg: "Viele Keramiker und Grafiker im Tal haben sich bei mir ihre Grundkenntnisse geholt." Im Laufe der Jahrzehnte hat er viele Themenkreise behandelt: Von der griechischen Mythologie über christliche Symbolik bis hin zu seinen jetzigen Köpfen. Gebrannt wurden die Figuren seinerzeit in Ziegelwerken oder im Osterhaufen. Heute hat er einen eigenen Brennofen oder brennt vor Ort mit eigener Technik. Leider macht er sich mit Einzelausstellungen sehr rar: "Eine in zehn Jahren reicht."
Features
Zur Person
Künstler. Fritz Unegg (60), ledig, pensionierter Schulleiter. Seit über 30 Jahren Keramiker und Grafiker. Mitorganisator des "Alpen-Adria-Kunstsymposiums".
Beteiligungen. London, Athen, Krakau, Wien und viele in Kärnten. Kontakt. (0 67 6) 906 24 43.















