Firma drückt auf die Tube
Tubenfabrik Tubex in Wolfsberg investiert fünf Millionen Euro. Mitarbeiterstand wird aufgestockt und die Produktion erhöht.
Die Eckdaten der Firma Tubex Wolfsberg können sich sehen lassen: Mit einem Umsatz von rund 22 Millionen Euro im Vorjahr und 150 Mitarbeitern zählt sie zu einem Paradeunternehmen im Lavanttal. Die Tubenfabrik, ein Tochterunternehmen der deutschen Tubex Holding, spezialisiert sich auf die Herstellung von Aluminiumtuben und beliefert rund 150 Kunden weltweit. Der Großteil davon betrifft die Pharmaindustrie.
20 Millionen Tuben mehr
Nachdem man die Wirtschaftskrise gut überstanden hat, wird nun am Lavanttaler Standort kräftig investiert. "Wir schaffen eine neue Tubenmaschine um rund fünf Millionen Euro an. Spätestens Ende 2011 soll diese in Betrieb gehen", sagt Tubex-Prokurist Horst Krappinger. Deshalb werden auch im Herbst sechs neue Mitarbeiter aufgenommen. "Wir wollen unsere Kapazitäten der Produktion von rund 200 Millionen Tuben im Vorjahr auf rund 220 Millionen steigern", so Krappinger.
Ab dem nächsten Jahr wird der Fokus auf die Herstellung von Aluminiumtuben für die Pharmaindustrie gelegt. "Deshalb haben wir auch schon die Produktion von Tuben für die Lebensmittelbranche in die Slowakei ausgelagert", so Krappinger.
Das Wolfsberger Werk im Industriepark in St. Stefan besteht seit November 2001 und ist eines von fünf weiteren Tubex-Tuben-Produktionsstätten in Europa und China. Dem Standort in St. Stefan steht Georg Schiller als Geschäftsführer vor.
1999 übernahm die Firma die Tubenfabrik Swatek in der Pestalozzistraße in Wolfsberg (hinter der Volksschule 1 und 2). Zwei Jahre wurde an diesem Standort gewerkt, ehe man sich für einen Neubau in St. Stefan entschied.













