"So ein Mist!" Ab März steigen Müllgebühren in Lavamünd
Mehrheitsbeschluss von ÖVP und SPÖ. Pro Haushalt muss jährlich im Schnitt 45 Euro mehr gezahlt werden.
LAVAMÜND. Am 1. März tritt in der Marktgemeinde Lavamünd eine Erhöhung der Müllgebühren in Kraft. Das haben ÖVP und SPÖ mehrheitlich in der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen. Die Abfallbeseitigung soll zukünftig durchschnittlich rund 45 Euro pro Haushalt mehr kosten. Die FPK stimmte dagegen.
"Wir wurden von der Kärntner Landesregierung aufgefordert, einen ausgeglichenen Gebührenhaushalt zu führen. Schließlich klafft dort ein Minus von rund 28.000 Euro", begründet Vizebürgermeister Peter Letschnig (ÖVP) und fügt hinzu: "Wenn sich die SPÖ nicht so lange dagegen gesträubt hätte und wir schon früher einen Beschluss dafür gefasst hätten, wäre die Erhöhung sicher geringer ausgefallen."
Vizebürgermeister Josef Ruthardt (SPÖ) bestätigt: "Ja, wir haben uns lange gewehrt, aber die Landesregierung hat uns vorgerechnet, dass es nicht anders geht." Warum stimmte die FPK dagegen, obwohl Gemeinden laut Gesetz dazu verpflichtet sind, einen ausgeglichenen Haushalt zu führen? Gemeindevorstand Rüdiger Zlamy: "Es war unser Wahlversprechen, dass es zu keinen Gebührenerhöhungen kommt."















