Reisen bis nach Asien
Ilse Schwarz hat sich mit Holzschnitt, Malerei und Steinbildhauerei einen Namen gemacht.
Vor 40 Jahren siedelte die gebürtige Grazerin Ilse Schwarz (70) ins Lavanttal. Heute lebt sie in St. Andrä. Seit 30 Jahren beschäftigt sie sich freischaffend und mit darstellerischer Kunst. Über Aquarelle, Seidenmalerei, Acrylarbeiten, Grafik und Steinbildhauerei kam sie vor 15 Jahren zum Holzschnitt. Dieser verschaffte ihr einen internationalen Bekanntheitsgrad. "Dabei habe ich eine eigene Technik entwickelt und kam in die Liste der bedeutendsten österreichischen Druckgrafiker", so Schwarz. Darunter finden sich auch Größen wie Valentin Oman und Alfred Hrdlicka.
Vor zwei Jahren wurde sie auch in den erlesenen Zirkel "Xylon" - einer Vereinigung internationaler Holzschneider - aufgenommen. Schwarz: "Ich arbeite mehrfarbig auf unterschiedlichsten Materialien und schaffe meistens mehrteiligen Zyklen, die aus bis zu sieben großformatigen Teilen bestehen." Den Stil ihrer Arbeiten bezeichnet sie als "abstrahiert mit erkennbaren Gebilden". Motive sind Akte, Tiere aus der chinesischen Astrologie und Themen aus der Schöpfungsgeschichte.
50 internationale Ausstellungen
Seit 1992 pflegt Schwarz künstlerische Beziehungen nach Japan. Diese brachten ihr Ausstellungen in namhaften Museen und Galerien im Fernen Osten, unter anderen in Kyoto, Peking und Seoul. "Über 50 internationale Ausstellungen und Beteiligungen in Europa und Asien hat wohl niemand im Tal", sagt Schwarz. Die durchaus positiven Kritiken erwähnt sie nicht einmal. KURT FORSTNER
Features
ZUR PERSON
Künstlerin. Ilse Schwarz (70), verheiratet, zwei Söhne. Lebt und arbeitet freischaffend in St. Andrä.
Werke. Holzschnitte, Malerei und Steinbildhauerei. Über 50 internationale Ausstellungen und Beteiligungen.
Kontakt. (0 67 6) 509 34 00.














