Auenstraße: Bahn bleibt bei Kreuzung hart
Trotz Kritik bleibt Bahnübergang bei Wolfsberger Merianweg gesperrt.
WOLFSBERG. Schlechte Nachricht für die Anrainer der Domaingosiedlung in Wolfsberg: Trotz Anrainerkritik bleibt der Bahnübergang Auenstraße gesperrt. Die im Zuge der neuen Bahnüberführung Merianweg in Wolfsberg Nord für den Verkehr gesperrte Bahnkreuzung der Auenstraße wird auch für Fußgänger und Radfahrer nicht mehr geöffnet. Diese müssen seit der Schließung vermehrt Umwege in Kauf nehmen.
Bei einer kürzlich von Baureferent Heinz Hochegger (FPK) initiierten Besprechung deponierte Karl Hohenberger seitens der ÖBB: "Die Bahn ist bestrebt, gefährliche Kreuzungen zu eliminieren. Das ist hier geschehen, weil dabei drei gefährliche Bahnkreuzungen ausgeschaltet wurden." Ihm zufolge habe man alle Vorschriften eingehalten, die Sicherheit angehoben. Die Umwege seien zumutbar, die Steigungen bei den neuen Rampen behindertengerecht ausgeführt.
Schlechte Sicht
Trotz bedeutend schlechterer Sichtverhältnisse komme eine Lösung, wie bei der 10. Oktoberstraße, wo Fußgänger und Radfahrer die Übersetzung weiterhin benutzen können, nicht in Betracht. "Außer die Gemeinde finanziert die vorgeschriebene Lichtsignalanlage um rund 350.000 Euro", so Hohenberger. Eine von Anrainersprecher Hans Hauser vorgelegten Lösung mit Gittertor samt Lichtsignalen komme gesetzlich nicht in Frage. Einzelne Adaptierungen werde es aber geben. Hochegger: "Die Geh- und Radwege werden mit Pollern versehen, damit Autos diese nicht mehr benützen können. Und auch die Vorrangsituation an der Brücke wird geprüft und gegebenenfalls korrigiert." KURT FORSTNER















