Die Polizei bläst zur "Aktion scharf"
In der Vorweihnachtszeit hat die Polizei Alkolenker verstärkt im Visier. Im Lavanttal wurden heuer bereits 133 Führerscheine abgenommen.
Christkindlmärkte, Glühweinstandln und Weihnachtsfeiern - viele Gelegenheiten bieten sich besonders im Advent an, um ein (paar) Glaserl mehr zu trinken. Ab diesem Punkt kommt die Exekutive ins Spiel. Besonders im Advent werden im Bezirk Wolfsberg vermehrt Alkohol-Schwerpunkt-Aktionen durchgeführt.
"In den Monaten November und Dezember ist erfahrungsgemäß mit einem leichten Anstieg von Alkolenkern zu rechnen. Deshalb setzen wir mehr Personal und Streifendienste ein", sagt Bezirkskommandant-Stellvertreter Johann Schranzer. Allein im November gab es 13 Delikte von Lenkern, die mit mehr als 0,5 Promille im Blut mit dem Auto unterwegs waren. "Das Hauptproblem sind aber nicht die Märkte oder Standln, sondern private Feiern, wo viele nach dem x-ten Getränk vergessen, dass sie mit dem Auto unterwegs sind", so Schranzer. Bei Firmenweihnachtsfeiern beispielsweise organisieren die Firmen schon eigene Taxidienste.
222 Alkolenker erwischt
Im gesamten Bezirk gab es heuer bereits 222 Delikte mit Alkohol am Steuer. 133 Führerscheine hat die Polizei dabei eingezogen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2009 gab es 312 Delikte und 171 Führerscheinabnahmen. Schranzer: "Das Jahr ist zwar noch nicht um, aber wir erkennen einen leichten Rückgang der Delikte mit Alkohol am Steuer."
Im Bezirksdurchschnitt sind die Alkolenker übrigens zwischen 20 und 40 Jahre alt. Schranzer: "Der Großteil der Führerscheinneulinge hält sich an die Vorschriften." Die Kontrollen durch die Polizei seien ihm zufolge nicht dazu da, um Autofahrer zu schikanieren: "Die ständigen Kontrollen sind für die Verkehrssicherheit notwendig, weil sich leider immer wieder Menschen nicht an die Vorschriften halten", sagt Schranzer.














