Kanalprojekt in Neuhaus wieder vertagt
Abwässer sollen künftig in die Kläranlage Lavamünd eingeleitet werden.
NEUHAUS. Mehrere Rahmenkonzepte und Studien für die Abwasserentsorgung wurden in den vergangenen fünf Jahren für die Gemeinde Neuhaus erstellt. Diese sehen unter anderem die Einleitung der Abwässer in die Kläranlage in Lavamünd vor. Rund 3,48 Millionen Euro würde das Abwasserprojekt kosten. Heuer wurde noch eine Überprüfung der Studie für das Projekt mit 1400 Einwohnergleichwerten (mitsamt einmaliger Zahlung für die Benützung der Kläranlage in Lavamünd von 135.000 Euro) in Auftrag gegeben und den Bürgern präsentiert. Rund 700.000 Euro würde sich die Gemeinde im Gegensatz zu einer eigenen Reinigungsanlage ersparen, wenn sie die Abwässer in die Lavamünder Kläranlage einleite.
Doch in der Gemeinderatssitzung vergangene Woche wurde ein Beschluss für das Projekt neuerlich vertagt. Nachdem die Einheitsliste und das BZÖ Abänderungsanträge für einen Aufschub des Beschlusses bis 2014 beziehungsweise 2013 eingebracht hatten, hat Bürgermeister Gerhard Visotschnig (SPÖ) alle Punkte zu dieser Materie von der Tagesordnung genommen. Neuhaus hat für eine funktionierende Abwasserversorgung als gesetzliche Frist Ende 2015. HUBERT BUDAI














