Papierfabrik Mondi steht eine Woche still
In Frantschach steht seit Sonntag für ein Service die ganze Papierfabrik still. Durch das Öffnen der Behälter kommt es zu Geruchsbelästigungen.

Foto © FriedlEin Mal pro Jahr steht die Papierfabrik Mondi Frantschach still, um die Maschinen auf Vordermann zu bringen
Seit Sonntag ruht die gesamte Papierfabrik Mondi Frantschach. "Bei uns werden ein Mal pro Jahr die Maschinen abgestellt, um neue Investitionen zu tätigen beziehungsweise um ein Totalservice durchzuführen", so Mondi-Geschäftsführer Gottfried Joham. Damit lassen sich auch die Geruchsbelästigungen erklären, die zwischenzeitlich wahrzunehmen sind.
"Nachdem alle Behälter geöffnet und gereinigt werden müssen, werden hin und wieder Geruchsstoffe freigesetzt. Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis", sagt Joham. Neben der normalen Belegschaft sind rund 600 Spezialisten von Partnerfirmen aus ganz Österreich vor Ort, um die einzelnen Maschinen der Papierfabrik wieder auf Vordermann zu bringen.
Joham betont vor allem den "enormen wirtschaftlichen Impuls" für die Region, den der Service-Stillstand alljährlich mit sich bringt. "Nachdem wir 600 Fachkräfte für eine Woche vor Ort haben, profitiert auch die heimische Gastronomie davon, insbesondere aber die Beherbergungsbetriebe", sagt der Mondi-Geschäftsführer.
Ab Montag Normalbetrieb
Noch bis Ende dieser Woche werden die Service-Arbeiten in der Papierfabrik andauern. "Am Wochenende wird mit der Inbetriebnahme der Maschinen begonnen. Nachdem wir ein riesiges Werk haben, geht das nicht auf Knopfdruck, die Inbetriebnahme erfolgt stufenweise", sagt Joham. Ab Montag herrscht dann in der Fabrik mit den rund 460 Mitarbeitern wieder Normalbetrieb. Gearbeitet wird im Werk übrigens 24 Stunden am Tag.














