"So eine Erfahrung kann man hier nicht machen"
An der HTL Wolfsberg wurde Schülern heuer erstmals Praktikum im Ausland angeboten. EU kam für Flug, Unterkunft und Verpflegung auf.

Foto © PrivatJulia Wasserbacher, Angelika Orieschnig, HTL-Leiter Johann Persoglia, Lehrerin Monika Walzl, Manuel Weißegger und Reinhold Taferner (von links)
Zwei Schülerinnen und zwei Schüler der HTL Wolfsberg bekamen heuer in den Sommerferien die Chance, ein fünfwöchiges Auslandspraktikum zu machen. Neben Unterricht an einer Partnerschule, arbeiteten die Schüler auch in einem Betrieb mit - um unentgeltlich Berufserfahrung zu sammeln. Möglich machte dies eine Förderung der EU über den Verein Internationaler Fachkräfteaustausch (IFA).
"Mit der Förderung wurden Flug, Unterkunft und Verpflegung für die Schüler abgedeckt", so Projektleiterin und HTL-Lehrerin Monika Walzl. Die Schülerinnen Angelika Orieschnig und Julia Wasserbacher verbrachten einen Teil ihrer Sommerferien in Schweden, wo sie im Volvo-Werk Einblicke bekamen. Manuel Weißegger und Reinhold Taferner hingegen reisten für ihr Praktikum nach Finnland, wo sie bei der Firma Lappset gearbeitet haben, die Kinderspielplätze produziert.
Alle EU-Länder
Prinzipiell kann in jedem EU-Land ein Praktikum gemacht werden. "Die Schüler melden uns, wo sie gerne hin möchten und wir kümmern uns dann darum, eine Schule und einen Betrieb im gewünschten Land zu finden", sagt Walzl. Im Gegenzug werden dann Schüler aus anderen Ländern für denselben Zeitraum an der HTL Wolfsberg aufgenommen.
Auch im kommenden Sommer sollen wieder einige HTL-Schüler ein fünfwöchiges Auslandspraktikum absolvieren können. Gedacht ist dieser Erfahrungsaustausch für Schüler, die die vierte Klasse abgeschlossen haben. Damit sich die Schüler nicht alleine fühlen, werden sie zu zweit oder zu dritt in ein fremdes Land geschickt.
"Wie viele Plätze uns nächstes Jahr zugesprochen werden, hängt davon ab, wie viele Schüler österreichweit ansuchen. Wir hoffen, mindestens vier Schüler unterbringen zu können. Es haben sich schon viele Interessierte gemeldet", sagt Walzl und fügt hinzu: "Immerhin kann man in einem anderen Land Erfahrungen sammeln, die man bei uns nicht machen kann."















