St. Andräerin bekam den Titel "Ökonomierätin"
Luise Wasserbacher (70) wurde vom Landwirtschaftsministerium ausgezeichnet.
Als einzige Lavanttalerin bekam Luise Wasserbacher aus St. Andrä, geborene Rami aus Siegelsdorf, vergangene Woche den Berufstitel "Ökonomierätin" vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft verliehen. Überreicht wurde ihr das Dekret von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich. Bei der Verleihung mit dabei war auch Kärntens Landwirtschaftskammer-Präsident Walfried Wutscher.
Die heute 70-Jährige ist Absolventin der Landwirtschaftlichen Fachschule Buchhof, der HBLA Pitzelstätten und des Pädagogischen Seminars in Ober St. Veit. Nach ihrer Ausbildung war sie als Wirtschaftsberaterin der Landwirtschaftskammer tätig. 1965 heiratete sie Hermann Wasserbacher, der bei der Verleihung im Marmorsaal des Regierungsgebäudes in Wien stolz auf seine Luise war. Gemeinsam führte das Ehepaar, das drei Kinder groß zog, den Betrieb vulgo Luxhofer in St. Andrä. Luise Wasserbacher befasste sich als Bäuerin intensiv mit der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte aus dem eigenen Betrieb. In der Zeit als aktive Bäuerin war sie 22 Jahre lang Bildungsreferentin der Landwirtschaftskammer und viele Jahre Mitglied der Prüfungskommission für Meister der ländlichen Hauswirtschaft und Seminarbäuerinnen. Von 1997 bis heute ist sie als aktive Seminarbäuerin in Kärnten und der Steiermark tätig. Die frischgebackene Ökonomierätin bekam für ihre Tätigkeiten bereits die Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich (2002) sowie die Ehrennadel in Gold von der Gemeinde St. Andrä (2003).















