Entschärfung von Zubringer muss warten
"Todeskreuzung" bei A 2-Zubringer Wolfsberg Süd vom Land begutachtet.
WOLFSBERG. Seit März wird beim Autobahnzubringer Wolfsberg Süd eine Entschärfung der "Todeskreuzung" gefordert. Auslöser war ein tödlicher Unfall. Die Meinung der Bevölkerung und Politik, wie die Kreuzung entschärft werden könnte, ging auseinander. Zur Diskussion stehen Ampel oder Kreisverkehr. "Mit Radarkasten und Tempo-50-Limit wurde im Mai vorerst Abhilfe geschaffen", so Volker Bidmon, Leiter der Straßenabteilung des Landes.
Donnerstag fand eine Besichtigung der Kreuzung statt. Bidmon: "Es läuft eine Sicherheitsinspektion, die zeigen wird, welche Lösung die beste ist. Ergebnisse liegen Anfang Oktober vor." Die Umsetzung sei auch eine Kostenfrage, denn laut Bidmon koste ein Kreisverkehr rund 550.000 Euro, eine Ampel 150.000 Euro. "Es wurde erkannt, dass alle Rampen im Kreuzungsbereich zu breit und die Kreuzung zu groß ist", so Gustav Steinmetz, stellvertretender Leiter des Straßenbauamtes Wolfsberg. Infrage kommen ein Kreisverkehr oder eine Ampel mit verkleinerten Verkehrsflächen. Übrigens: Eine Verkehrszählung ergab, dass über 9000 Fahrzeuge pro Tag auf dem Zubringer unterwegs sind. 4477 davon fahren von der Autobahn ab, 4676 auf.














