Malerin seit der Schulzeit
Ramona Poschnig malt je nach ihrer persönlichen Stimmung.
Einfach und logisch: "Ich habe meine Begabung in der Malerei seit meiner Schulzeit immer weitergeführt", sagt die 32-jährige Ramona Poschnig. Ihre Hauptthemen sind abstrakte Großformate, dezente Akte und Eindrücke von Konzerten aus vergangenen Jahren. "Dazu hab ich zehn Jahre alte, schon vergessene, Fotos gefunden, die ich jetzt auf Leinwand bringe", erklärt die digitale Fotolaborantin und Mutter einer zweijährigen Tochter.
Aus finanziellen und heimatverbundenen Gründen - "ich wollte nie aus Wolfsberg weg" - stand ein Kunststudium für Poschnig nicht zur Diskussion. Auch von diversen Kursen hält sie nichts. Ihre reduzierten Darstellungen seien immer Inhalte von persönlichen Stimmungen, dazu brauche sie keinerlei Anleitungen, so die Wolfsbergerin.
Keine Aufträge
Auch deshalb verweigert Poschnig Aufträge: "Das funktioniert nicht. Wer eines meiner Bilder kaufen will, muss selbst entscheiden. Es gibt für mich nichts Schlimmeres, als ein Bild, das nicht gefällt und dann irgendwo verschwindet." Gemalt wird im Eigenheim in der St. Stefaner Straße in Wolfsberg, wo sich auch ihre permanente Galerie befindet. Auch einige Ausstellungen hat die Künstlerin bereits "absolviert", bislang im Wolfsberger Café Eberhard, im Fotostudio Gutschi, im Schloss Welzenegg und zuletzt sehr erfolgreich im Kunstbureau im Wolfsberger Rathaus. Näheres über Ramona Poschnig ist auf www.meineart.at zu erfahren. KURT FORSTNER
Features
Fotoserie
ZUR PERSON
Porträt. Ramona Poschnig (32) ist Mutter einer Tochter (2), lebt in einer Partnerschaft.
Beruf. Sie arbeitet als Fotolaborantin bei Foto Gutschi.
Galerie. Im Eigenheim, St. Stefanerstraße 40. Homepage: www.meineart.at















