Volksschüler als Trickfilm-Profis
Volksschule Maria Rojach präsentiert selbst gestalteten Film bei Jugend-Medien-Festival in Berlin.
Begonnen hat alles vor einem Jahr mit der Pflanzung von Obstbäumen an der Volksschule Maria Rojach. "Das war für uns die Motivation, den Trickfilm ,Hubert und der Apfelbaum' zu produzieren", sagt Direktorin Roswitha Schafranek. Das gleichnamige Bilderbuch wurde in allen Klassen der Volksschule gelesen und danach stürzten sich die Schüler in die Arbeit.
"Natürlich war viel Vorbereitungszeit nötig", sagt Schafranek. Mit der Trickfilmkünstlerin Anne Ziegenfuss wurde dafür extra ein Seminar abgehalten, in dem mit den Lehrern die Geschichte filmisch aufbereitet und damit ein genaues Konzept erstellt wurde. Schafranek: "In das Projekt wurden alle Schüler der Schule mit einbezogen. Daher war es nötig, einen genauen Projektablauf zu erstellen."
Über 3000 Zeichnungen
Anfang April 2009 begannen die Schüler, die Kulisse und Ausstattung des Films zu zeichnen. "Bis zum fertigen Film waren über 3000 Zeichnungen nötig", sagt Schafranek. Auch die Geräusche im Film und die Geschichte wurden von den Kindern vertont.
Die ersten Lorbeeren für die Arbeit gab es im November 2009: Beim Internationalen Jugend-Medien-Festival "Youki" in Wels wurde der Film vorgeführt und für das Jugend-Medien-Festival "Rec" in Berlin nominiert. Dort wird der siebenminütige Film morgen vorgeführt. Zu sehen gibt es den Film auch am Internetportal www.youtube.com. Wer dort nach "Hubert und der Apfelbaum" sucht, stößt auf das Machwerk der Volksschule.















