Ausgezeichnete Retter und Helfer
Grund zur Freude gibt es bei der Polizei im Tal. Bei einer Feierstunde des Landespolizeikommandos wurden drei Lavanttaler ausgezeichnet.
Ehre, wem Ehre gebührt." Unter diesem Titel wurden vom Landespolizeikommandanten Wolfgang Rauchegger 14 Kärntner Polizisten - darunter auch drei Lavanttaler - bei einer Feierstunde für besondere Verdienste geehrt. So darf sich Alfred Malatschnig (59), Kommandant der Inspektion Lavamünd, über das Goldene Verdienstzeichen der Republik freuen, mit dem er von Präsident Heinz Fischer bedacht wurde.
"Die Auszeichnung soll eine Anerkennung dafür sein, dass immer ein anstandsloser Dienst verrichtet wurde", sagt Malatschnig, der seit 1972 im Polizeidienst tätig ist. "Ich habe immer gerne Dienst gemacht und es tut mir leid, dass ich voraussichtlich Ende des Jahres in den Ruhestand treten muss", so Malatschnig. Über die Jahre hat er viel erlebt: "Vor Jahren war das Flüchtlingswesen ein großes Thema in Lavamünd, heute ist es der Verkehr."
Erfolgreiche Rettung
Belobigt wurden bei der Feierstunde auch Malatschnigs Kollege Gerhard Maurel sowie Roland Seebacher von der Inspektion Wolfsberg. Grund dafür war ihr Einsatz bei der Bergung einer verunglückten Pensionistin, die im Vorjahr nahe Bad Eisenkappel beim Wandern abgestürzt war. "Die schwerverletzte Frau war eine bekannte Schriftstellerin. Durch die Zusammenarbeit der Rettungskräfte konnte sie mit dem Hubschauber geborgen werden", sagt Maurel.
Zu einem Kommandanten-Wechsel kommt es in der Polizeiinspektion Reichenfels. Neuer Kommandant ist seit 1. April Karl-Heinz Joham (45), der bisherige "Chef" Gerhard Scheiber (60) trat in den Ruhestand. Angelobt wurde Joham bei der Feierstunde der Polizei. "Ich war bisher bei der Inspektion in Wolfsberg tätig. Als die Stelle frei wurde, habe ich mich dafür beworben", sagt Joham.















