Diesel aus Tankwagen ausgetreten
Bei Umladearbeiten mit einem Tankwagen in St.Stefan traten am Freitagnachmittag schätzungsweise zw. 100 und 200 Diesel aus und versickerten im Erdreich. Umweltgefährdung besteht nicht.
Ein 33-jähriger Kraftfahrer aus Moosburg führte am Freitag um 15.30 Uhr mit einem Tankwagen Umladearbeiten auf dem Bahnhofgelände in St.Stefan durch. Dabei war der Kesselwaggon der ÖBB etwa 60 Meter nördlich der genehmigten Umladestation (betonierte Gleismatte mit einem Ölabscheider) abgestellt. Beim Absaugen des Dieselkraftstoffes aus dem Kesselwaggon öffnete der Kraftfahrer beim Tankwagenanhänger irrtümlich eine Kammer, die keine Überfüllsicherung hatte.
Am Ende des Tankvorganges traten schätzungsweise zw. 100 und 200 Diesel aus und versickerten im Erdreich des Bahnhofgeländes sowie im Bereich einer Gärtnerei entlang eines Garagengebäudes.
Die Freiwillige Feuerwehr St.Stefan brachte gleich im Anschluss an den Vorfall Ölbindemittel auf. Auch vom Tankwagenfahrer wurden Ölbindemittel eingesetzt. Nach Absprache des Landeschemikers mit dem JD-Dienst der BH Wolfsberg wurde eine Entfernung des kontaminierten Erdreiches angeordnet. Dies wurde unverzüglich veranlasst.
Aufgrund des raschen Eingriffes der Freiwilligen Feuerwehr St.Stefan und der schnellen Beseitigung des verunreinigten Erdreiches und der Nachbehandlung mit Bioversal (Restölbekämpfungsmittel) ist laut Angaben des Landeschemikers eine Umweltgefährdung nicht mehr gegeben.















