Spaten für Holznasslager gesetzt
In Maria Rojach wird ein Nasslager für Schadholz eingerichtet. 15.000 Festmeter Holz können damit vor Borkenkäfern geschützt werden.

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Bereits im Sommer des Vorjahres hat sich gezeigt, dass der Bezirk ein Zwischenlager für Schadholz dringend notwendig hat. Rund zwei Millionen Festmeter Schadholz waren im Lavanttal nach den schweren Sturmschäden im Juli zu verzeichnen. Die Folge: Rasch fallende Holzpreise. Gestern Vormittag wurde bei Maria Rojach - im so genannten "Kalten Winkel" - der Spaten für ein solches Nasslager vom Forstbetrieb "Dr. Gudmund Schütte" gesetzt.
"Der geplante Holznasslagerplatz schützt das Rundholz vor Borkenkäfern und Pilzbefall und bewahrt so die Kärntner Waldbauern vor wirtschaftlichen Einbußen", sagt der Projektverantwortliche Christoph Habsburg-Lothringen. Auf einer Fläche von einem Hektar werden künftig 15.000 Festmeter Holz im Wert von 1,1 Millionen Euro gelagert.
Preisverfall wird verhindert
"Für unsere Waldbauern ist dieses Lager eine wichtige Einrichtung. Durch die Werterhaltung des Holzes können zeitlich begrenzte Überschüsse und damit der Preisverfall hintangehalten werden", sagte der zuständige Landesrat Josef Martinz (ÖVP) beim Spatenstich. Mit der im Nasslager verwendeten Konservierungsmethode sei es möglich, das Holz über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren einzulagern, ohne dass sich die Qualität verschlechtert. Das Holz wird laut Martinz mit bis zu 8,5 Liter Wasser pro Sekunde aus einem Bach behandelt.
Durch die künstliche Beregnung wird die Holzfeuchte stark erhöht. "So sind sämtliche Poren im Holz mit Wasser gefüllt, Pilze und Insekten können darin nicht überleben", sagte Martinz. Derzeit starten vor Ort die Erdarbeiten für das Lager. "Danach ist es möglich, das Lager innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit zu machen", so Juniorchef Dominik Habsburg-Lothringen.













