St. Paul: Heftige Kritik nach Referatsaufteilung
BZÖ St. Paul fühlt sich von SPÖ und ÖVP benachteiligt.
Die Referatsaufteilung auf die drei Parteien ließ die Gemüter in der jüngsten Gemeinderatssitzung in St. Paul erhitzen. BZÖ-Junggemeinderat Marco Furian warf der SPÖ und ÖVP "Machtspielchen" vor und zeigte sich enttäuscht von den zugeteilten Referaten. "Laut unserer Mandate müssten wir mehr Referate zugesprochen bekommen", so Furian.
Furcht und Zweifel. Auch Vizebürgermeister Sigmund Hinteregger (BZÖ) zweifelte die Vergabe an, da das Sozialreferat an die SPÖ ging, obwohl der neue Sozialreferent des Landes, Christian Ragger, aus dem BZÖ kommt. Vizebürgermeister Artur Asprian (SPÖ) befürchtete, dass aus diesem Grund nun weniger Mittel vom Land für das Alterswohnheim kommen werden.
Kritik. Kritik übte das BZÖ auch an den Vergaben der Gemeindewohnungen in den vergangenen Jahren durch Ex-Wohnungsreferent Asprian. "Es wurde über jede Vergabe im Gemeinderat abgestimmt", konterte Asprian, der das Wohnungsreferat an das BZÖ abgeben musste. ÖVP-Gemeindevorstand Karl Schwabe erklärte dem BZÖ, dass sie von fünf geforderten Referaten vier erhielten. Trotz der Kritikpunkte wurde die Referatsaufteilung einstimmig angenommen.














