Gerüchte um neue Spitze bei der SPÖ
Preitenegg: Feimuth soll heute zurücktreten und Münzer ihm nachfolgen.
Die ÖVP Preitenegg war der große Wahlsieger im Lavanttal. Immerhin mussten alle roten Hochburgen im Bezirk ihre Absolute abgeben, nur Preiteneggs Bürgermeister Franz Kogler (ÖVP) schaffte mit seiner Partei die absolute Mehrheit. Die Stimmen der Volkspartei sind von 46,41 Prozent im Jahr 2003 auf 57,05 Prozent angewachsen - ein Plus von knapp elf Prozent. Wie im gesamten Bezirk waren auch in Preitenegg die Sozialdemokraten die großen Verlierer: mit einem Minus von 6,78 Prozent. Und Gerüchten zufolge soll nun der rote Spitzenkandidat Paul Feimuth das Handtuch geworfen haben und Parteikollege Rochus Münzer in den Startlöchern stehen. "Das Ganze ist noch nicht konkret", so Feimuth. Heute werde in der Fraktionssitzung darüber entschieden. "Wahrscheinlich werde ich neuer SPÖ-Chef", so Münzer. Grund für den Wechsel sollen die hohen Verluste der Partei sein. Münzer ist übrigens auch Verwalter des Anwesens von Maximilian Schell, Filmstar und Ehrenbürger von Preitenegg.














