Lavanttaler Politiker mit besten Vorzügen
Ergebnisse der Vorzugsstimmen bei Ge-meinderatswahl im Tal stehen fest. Die Kleine Zeitung präsentiert die Top drei der einzelnen Kommunen.

Foto © JustDie Ergebnisse der Vorzugsstimmen bei der Gemeinderatswahl im Lavanttal wurden ausgezählt
Die Zahl der Vorzugsstimmen bei Wahlen wird gerne her-angezogen, um Aufschluss über die Beliebtheit von Politikern zu bekommen. Doch in vielen Kommunen gab es Probleme. So etwa in Preitenegg. Dort waren alle Vorzugsstimmen für Bürgermeister Franz Kogler ungültig, denn: "Mein Sohn heißt Franz Bernhard Kogler und hat auch kandidiert. Und so waren alle Stimmen, die auf ,Kogler' oder ,Franz Kogler' lauteten, ungültig. Denn niemand kann genau sagen, wer von uns gemeint ist", so das Gemeindeoberhaupt.
Mehr Arbeit beim Auswerten. Generell meinen die Mitglieder der Wahlkommissionen, dass die Vorzugsstimmen mehr Arbeit beim Auswerten verursacht haben, als sie dienlich waren. Denn nur wenige Politiker bekamen genug Stimmen, um von ihrem Listenplatz vorgereiht zu werden. In Wolfsberg beispielsweise erhielt nur Hans-Peter Schlagholz (SPÖ) genug Stimmen für eine Vorreihung. Doch wie viele Vorzugsstimmen haben nun die einzelnen Politiker bekommen? Die Kleine Zeitung präsentiert die zehn Stimmenstärksten aus der Gemeinde Wolfsberg und die besten Drei aus den übrigen Gemeinden.
Wolfsberg. Mit Abstand am meisten Vorzugsstimmen in Wolfsberg hat Hans-Peter Schlagholz (SPÖ) erhalten - nämlich 488. Auf Platz zwei folgt Heinz Hochegger (BZÖ) mit 305 Stimmen. Auch aufs Stockerl geschafft hat es Bürgermeister Gerhard Seifried (SPÖ) mit 182 Stimmen, gefolgt von Heidrun Traußnig (ÖVP) mit 152 und Hannes Primus (SPÖ) mit 128 Stimmen. Platz sechs geht an Mario Woltsche (ÖVP) mit 90 Stimmen, dahinter kommen Karl Umschaden (SPÖ) mit 89, Harald Trettenbrein (BZÖ) mit 87, Jürgen Nickel (SPÖ) mit 85 und Wolfgang Knes (SPÖ) mit 77 Stimmen.
St. Andrä. In St. Andrä hat Gerald Edler (BZÖ) mit 318 Stimmen gewonnen, gefolgt von Siegfried Juri (SPÖ) mit 211 Stimmen. Auf Platz drei hat es Bürgermeister Peter Stauber (SPÖ) geschafft - mit 183 Vorzugsstimmen.
Bad St. Leonhard. "Badido"-Chef Dieter Dohr (BZÖ) bekam in Bad St. Leonhard mit 94 Stimmen am meisten. Auf Platz zwei kommt sein Kollege Gerhard Pfennich, mit 82 Stimmen. Platz drei ging sich für Bürgermeister Simon Maier (SPÖ) aus - mit 57 Stimmen.
St. Paul. Mit 90 Stimmen geht Bürgermeister Hermann Primus (SPÖ) als Sieger in St. Paul hervor. Dicht an den Fersen ist ihm Sigmund Hinteregger (BZÖ) mit 89 Stimmen. Der Spitzenkandidat der ÖVP, Karl Schwabe, landete mit 76 Stimmen auf Platz drei.
Frantschach-St. Gertraud. Günther Vallant (SPÖ), der morgen mit Ingrid Hirzbauer in die Bürgermeister-Stichwahl geht, bekam 77 Vorzugsstimmen und landete somit auf Platz eins. Auf Platz zwei folgt Renate Knauder (Liste Hirzbauer) mit 41 Stimmen. Den dritten Platz müssen sich Rudolf Rabensteiner (Liste Hirzbauer) und Melitta Müller (SPÖ) teilen - mit jeweils 35 Vorzugsstimmen.
Reichenfels. Die ÖVP hat in Reichenfels die Nase vorne: Platz eins geht an Elisabeth Wechselberger mit 20 Stimmen, gefolgt von Christian Sturm-Steinkellner mit 14 Stimmen. Aufs Stockerl hat es mit zwölf Stimmen auch Peter Pletz (SPÖ) geschafft.
Lavamünd. Mit 149 am meisten Vorzugsstimmen bekam Josef Ruthardt (SPÖ), der gegen Herbert Hantinger (ÖVP) in die Stichwahl geht. Und dieser belegt mit 42 Stimmen Platz zwei. Auf dem dritten Platz landete Gerd Riegler (SPÖ) mit 36 Stimmen.
St. Georgen. Bürgermeister Karl Markut (SPÖ) ist mit 74 Stimmen auf Platz eins, gefolgt von Albert Gutsche (SPÖ) mit 65 Stimmen und Simon Leschirnig-Reichel (BZÖ) mit 56 Stimmen.
Preitenegg. Platz eins für Franz Zarfl (ÖVP) mit 15 Stimmen, gefolgt von Rochus Münzer (SPÖ) mit 13 Stimmen. Platz drei teilen sich Johann Penz (ÖVP) und Sophie-Valerie Gerlitz (SPÖ) - mit jeweils zehn Vorzugsstimmen.
Features
Daten und Fakten
Vorzugsstimmen. Wer genügend Vorzugsstimmen bekommt, wird auf der Liste vorgereiht. Wie hoch diese Zahl ist, hängt von der Größe der Gemeinde und der Wahlbeteiligung ab.
Quelle. Daten von den jeweiligen Gemeindeämtern.















