"Ist eine Alternative zum hallenbad"
Stadionbad Wolfsberg soll ganzjährig nutzbar gemacht werden. Umbaupläne sollen bereits im Frühjahr präsentiert werden.

Foto © Kleine ZeitungDerzeit wird an Plänen gearbeitet, wie das Stadionbad WOlfsberg "wintertauglich" gemacht werden kann
Über ein Hallenbad im Tal wird schon seit Jahren diskutiert. Mit der Idee, das Stadionbad teilweise ganzjährig nutzbar zu machen, wartet nun Wolfsbergs Bürgermeister Gerhard Seifried auf. "Es gibt Pläne, aber wir sind nicht so weit, etwas versprechen zu können", sagt Seifried. Da das Bad bereits 43 Jahre alt ist und Sanierungen anstehen, könnte dies laut Seifried mit dem Umbau verbunden werden.
Flexible Überdachung. Konkret handelt es sich um eine flexible Überdachung des Zwei-Meter-Beckens: "Die Stadtwerke haben den Auftrag, genau zu prüfen, wie eine solche Variante aussehen könnte", sagt Seifried. Das Becken könnte im Winter als Trainingsstätte für Vereine, aber auch für Badegäste genutzt werden. Seifried geht von Kosten zwischen zehn und zwölf Millionen Euro aus, Pläne sollen im Frühjahr präsentiert werden.
Neues Hallenbad ausgeschlossen. Ein komplett neues Hallenbad schließt er aus: "Es wird kein Hallenbad geben, das 20 bis 30 Millionen Euro kostet." Dem steht auch Dieter Rabensteiner, Geschäftsführer der Wolfsberger Stadtwerke, skeptisch gegenüber: "Ein neues Hallenbad bedeutet die doppelte Technik und die doppelten Kosten. Die Investitions- und Betriebskosten sprechen für die Weiterentwicklung des bestehenden Stadionbads."
EU-Mittel für Hallenbad? Kritik kommt von Baustadtrat Heinz Hochegger: "Ein Hallenbad wäre möglich. Denn wir haben das Regionalmanagement Lavanttal, nur funktioniert es bisher nicht." Mittels des Regionalmanagements (RML) gäbe es die Chance, EU-Mittel innerhalb eines Regionenprojekts für den Bau zu lukrieren, so Hochegger. "Ob das Hallenbad in Wolfsberg oder St. Andrä entsteht, wäre egal, denn es wäre ein Bad für alle Lavanttaler", sagt Hochegger. Seifried dazu: "Das RML hat dafür kein Geld zur Verfügung." Die Kosten für einen Neubau würden ihm zufolge zu hoch sein und sich in den kommenden Jahren negativ auf die Finanzsituation der Gemeinde auswirken.
Features
Projekt
Laut Bürgermeister Gerhard Seifried soll ein Teil des Stadionbads ganzjährig nutzbar gemacht werden.
Maßnahmen
Überdachung des Zwei-Meter-Beckens. Andere Einrichtungen, wie die Rutsche oder der Sprungturm sollen nicht überdacht werden.
Kosten
Die Schätzung beläuft sich auf zehn bis zwölf Millionen Euro.
Pläne
Derzeit wird die Umsetzung geprüft. Die Pläne sollen im Frühjahr präsentiert werden.
Foto

Von Bürgermeister Seifried wird eine flexible Überdachung des ZWei-Meter-Beckens angestrebtFoto © kk/Stadt















