Es krabbelt und wuselt in den Wohnzimmern
Tierische Exoten: Einige Wolfsberger mögen es außergewöhnlich. Die Kleine Zeitung hat sich auf die Spuren der ungewöhnlichsten Haustiere gemacht.

Foto © SchmerlaibPatrick Feimuth aus Preitenegg hat eine Vorliebe für exotische Tiere. Auch zwei Vogelspinnen dürfen in seiner Sammlung nicht fehlen
Hund, Katze oder Kaninchen - diese Tiere stehen bei den meisten Lavanttalern ganz oben auf der Liste der beliebtesten Haustiere. Einige jedoch haben sich für eine etwas außergewöhnliche Tierart entschieden. Sie halten Geckos, Lamas, Vogelspinnen, Schlangen oder Piranhas als Haustier. Ob schuppig, giftig oder stachlig - außergewöhnlich muss es sein. Die Kleine Zeitung hat sich auf Spurensuche begeben.
Außergewöhnlich. Geckos, ägyptische Stachelmäuse, Afrikanische Weißbauch-igel, Chinchillas, Krallenfrösche und zwei Vogelspinnen darf Patrick Feimuth aus Preitenegg (rechts) sein Eigen nennen: "Tiere sind meine Leidenschaft und je außergewöhnlicher diese sind, desto besser. Ich erforsche und beobachte sie auch gerne."
Foto

Sarah kümmert sich liebevoll um "Safira"Foto © KK/Privat
Rotfüchsin "Safira". Ein ganz besonderes Haustier findet man auch im Raum Wolfsberg. Hier wurde ein verwaister Rotfuchs großgezogen, der von seiner Taufpatin Sarah den Namen "Safira" bekommen hat. "Füchse sind äußerst sensible Tiere und vor allem bei Kindern sehr zutraulich. Es ist ein Irrglaube, dass Füchse mordende Monster sind", so Sarah, die sich auch liebevoll um die kleine Füchsin kümmert.
Auslauf in Natur. Rotfüchsin "Safira" wurde seit Beginn ihres Lebens mit einer Babyflasche großgezogen und bekam zum Teil auch Babynahrung. Mehrmals in der Woche bekommt die Fuchsdame Auslauf in der freien Natur, doch jedes Mal kehrt sie auch wieder zurück. Wer jetzt allerdings glaubt, er muss sich unbedingt auch einen Fuchs zulegen, dem sei gesagt: Wildtiere sind keine Kuscheltiere. . .
Willkommen bei "Sir Ramses" und "Lady". Am Steinberg in St. Georgen heißt es öfter "toi, toi, toi", denn es wird manchmal kräftig über die Schulter gespuckt. Hier sind nämlich zwei stolze Lamas zu Hause.
Foto

Die beiden Lamas sind für Ines Thamerl ihr "Ein und Alles"Foto © Schmerlaib
Eigenes Gehege. Ines Thamerl hat sich von klein auf ein außergewöhnliches Tier gewünscht, und es musste unbedingt ein Lama sein. "Ich habe mit meinen Eltern gekämpft damit ich zwei bekomme. Ich liebe diese Tiere, weil sie so viel Ruhe ausstrahlen", so die 21-Jährige. "Sir Ramses" und "Lady", wie die beiden Tiere liebevoll genannt werden, werden in einem eigenen Gehege auf mehr als 1000 Metern Seehöhe gehalten. Zum Fressen bekommen sie Gras, Heu und Zusatzfutter. Langweilig wird es mit einem Lama allerdings nie: "Manchmal könnte man Lamas mit einem Formel-1-Auto verwechseln, weil sie so ähnliche Geräusche machen", so Thamerl, die selbst als stolze Lama-Besitzerin nicht vor einer Ladung Spucke verschont geblieben ist.
Features
Foto

Papagei "Burli" macht es sich auf der Schulter seiner Besitzerin gemütlichFoto © Schmerlaib
Der Papagei
Foto

Bei Michael Dohr lebt eine Würgeschlange in seinem TerrariumFoto © Schmerlaib














