Kälte lässt Pannenhelfer schwitzen
Schwache Batterien und eingefrorene Türschlösser: Die Pannendienste im Tal arbeiten auf Hochtouren. Bis zu 50 Mal pro Tag sind sie im Einsatz.

Foto © FriedlVor allem Starthilfen sind gefragt: ÖAMTC-Stützpunktleiter Stefan Kienzl und Pannenhelfer Markus Theuermann
Trotz klirrender Kälte kommen die Pannenhelfer im Tal ordentlich ins Schwitzen. Immerhin setzen die eisigen Temperaturen den Autos ganz schön zu. Am häufigsten müssen die Pannendienste Arbö und ÖAMTC derzeit wegen Starthilfen ausrücken - verursacht durch leere oder schwache Batterien.
Nützlich
Starthilfe. "Wir haben derzeit etwa 25 bis 30 Einsätze pro Tag. Meist müssen wir Starthilfe leisten. Oft werden wir aber auch wegen eingefrorenen Schlössern, Türen oder Waschanlagen gerufen", so Stefan Kienzl, Stützpunktleiter beim ÖAMTC in Wolfsberg. Doch auch bei fehlenden Schneeketten werde um Hilfe gerufen. "Wer keine Ketten hat, weiß normalerweise nicht, wie man sie auflegt. Das übernehmen wir dann", schmunzelt Kienzl. Derzeit sind die "Gelben Engel" mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Zum Vergleich: "Unter dem Jahr kommen wir mit einem aus", sagt Kienzl.
Viel zu tun. Auch der Arbö Wolfsberg hat mehr zu tun als sonst. "Wir kommen auf zehn bis zwölf Einsätze pro Tag", so Pannenhelfer Horst Svetnek. Vor allem, wenn Autos lange stehen - wie während den Feiertagen - komme es vermehrt zu Startproblemen. Und heuer ist es immerhin ein Stückchen kälter als im vergangenen Winter.
Sprit mit Frost-Zusatz. Auch beim Arbö seien die meisten Einsätze auf leere oder schwache Batterien zurückzuführen. Und auch der Sprit kann schuld sein: "Es gibt immer wieder Autos, die noch Sommersprit im Tank haben. Immerhin hat der Sprit im Winter einen Frost-Zusatz", sagt Svetnek.














