Wieder Tresor aufgeschnitten: 30.000 Euro Beute
In St. Andrä hatten es bisher unbekannte Täter auf ein Lebensmittelgeschäft abgesehen. Sie brachen ein und stahlen einen Standtresor.
Wieder Tresor aufgeschnitten
30.000 Euro Beute bei Wochenend-Coup in St. Andrä.
Sie rückten mit Montier- und Brecheisen an, rissen ein scheinbar unüberwindbares Fenstergitter aus der Verankerung, schlugen die Scheibe ein und gelangten so ins Büro eines Penny-Marktes. Zum zweiten Mal binnen 14 Tagen schlugen Tresor-Einbrecher in einem Lebensmittelmarkt in St. Andrä im Lavanttal zu.
Aufgeflext. "Die Täter haben zielgenau gearbeitet und alle erdenklichen Sicherheitsbarrieren überwunden", analysiert Gerhard Krassnig, stellvertretender Leiter der Gruppe "Einbruch/Diebstahl" beim Landeskriminalamt. Im Büro flexten die Täter - vermutlich in der Nacht auf Sonntag - die Hinterwand eines Tresors, der fest verankert aufgestellt war, auf und stahlen rund 30.000 Euro. Selbst die Alarmanlage setzten die Einbrecher mit erheblichem Aufwand außer Betrieb.
Neue Profis. Nach Einschätzung der Kriminalisten gehen die beiden Tresor-Einbrüche in St. Andrä auf das Konto einer neu formierten Profi-Bande, die aus Ost-Österreich ins Lavanttal fährt und zuschlägt. Zusammenhänge mit zwei weiteren Tresor-Einbrüchen in Lebensmittelmärkte in Radenthein schließen die Ermittler "eher aus", wie es heißt.















