Der Bezirk gibt sich kaltwarm
In den vergangenen Tagen kletterten die Temperaturen auf über 30 Grad! Zeit, sich die heißesten und kühlsten Arbeitsplätze im Tal vorzunehmen.

Foto © FritzlHeißes Gefährt: Siegfried Stückler ist in seinem Bagger enormer Hitze ausgesetzt
Einige genießen den wohlverdienten Urlaub - und können sich die Temperatur mittels Klimaanlage selbst einstellen. Währenddessen schwitzen jene, die (noch) keine Ferien haben, an ihrem Arbeitsplatz. Und einige frieren auch ganz schön, wenn sie ihrem Job nachgehen. Die Kleine Zeitung hat sich deshalb auf die Suche nach den heißesten und kühlsten Arbeitsplätzen im Tal gemacht. Die Ergebnisse der Recherche sind teils schweißtreibend, teils Gänsehaut fördernd. Im Führerhäuschen von Baggerfahrer Siegfried Stückler aus St. Stefan hat es stickige 35 Grad! Wie man das aushält? "Viel Wasser trinken und keine hektischen Bewegungen machen", verrät Stückler.
Auf dem Dach brennt es richtig. Über zu wenig Sonne können sich Dachdecker wahrlich nicht beklagen. "Ich bin erst seit zwei Monaten dabei, an die Hitze habe ich mich noch nicht richtig gewöhnt", sagt Neo-Dachdecker Paul Unterholzer von der Firma Joham aus Maria Rojach. Er versucht deshalb, seinen Elektrolyt-Haushalt mit viel Mineralwasser wieder auszugleichen. Eines steht aber definitiv fest: Dieser Job ist nur etwas für die Härtesten unter der Sonne!
Features
Foto

Plus 40 Grad: Dachdecker Paul Unterholzer unter der stechenden SonneFoto © Fritzl
Foto

Plus 3 Grad: Im Kühlraum der Wolfsberger Fleischerei Butej misst man exakt drei Grad. "Man muss schon aufpassen, dass man sich nicht verkühlt", sagt Erich PachlerFoto © Fritzl
Plus 3 Grad: Im Kühlraum der Wolfsberger Fleischerei Butej misst man exakt drei Grad. "Man muss schon aufpassen, dass man sich nicht verkühlt", sagt Erich PachlerGrafik © Fritzl
Gewächshaus (+40 Grad)
"Zu Mittag ist es fast unerträglich", so Bernhard Pichler von der gleichnamigen Gärtnerei in St. Thomas.
Putzerei (+30 Grad)
"Je mehr Leute im Bügelraum sind, desto heißer ist es", so Gerlinde Schatz von der Wolfsberger Putzerei Schratter.
Jugendzentrum (+18 Grad)
Die dicken Mauern im Paurischen Haus sorgen im Wolfsberger Jugendzentrum für angenehme Temperaturen.
Koralpe (+12 Grad)
Auf dem Gipfel der Sommerhitze entfliehen, auf 2070 Meter Seehöhe lässt es sich aushalten.














