Nur das Fahrrad begleitet ihn durch die Gluthölle
Der Wolfsberger Georg Payer (37) holte beim harten "Race across Oregon" den zweiten Platz.

Foto © KK/PrivatGeorg Payer
Ein gebrochener Halswirbel und ein Schulterbruch gleich darauf - das ist mehr als die meisten Menschen vertragen können, um überhaupt jemals wieder Sport betreiben zu können. Für Georg Payer waren die schweren Verletzungen zwar Rückschläge, aufgehalten haben sie ihn nicht.
Mentale Stärke. Beim "Race across Oregon" einem Ultra-Langstreckenrennen im gleichnamigen US-Bundestaat holte der 37-jährige Radsportler jetzt den sensationellen zweiten Platz. Zuvor wurde bei Altis-Sportmedizin in Althofen erfolgreich rehabilitiert. "Gerade bei Langstreckenrennen hängt viel davon ab, wie stark du mental bist, da haben mir die Verletzungen geholfen", sagt Payer, von Beruf technischer Angestellter.
Nur neun im Ziel. Das Rennen selbst ist mehr als nur brutal: 865 Kilometer, 14.000 Höhenmeter und das mit einem Zeitlimit von 48 Stunden. Kein Wunder, dass von 15 Startern nur neun ins Ziel kamen. Doch auch die Umgebung forderte Payer alles ab: Fünf Grad bei Nacht und glühende 38 Grad Celsius bei Tag machten das Rennen zum "Höllenritt" - inklusive Schluss-Zielspurt auf 1800 Höhenmetern. Payer: "Ich würde es sofort wieder machen."















