Für Goriupp hat man keinen Bedarf mehr
Nach drei Jahren im Tor des WAC/St. Andrä und der Tätigkeit als Manager beendet Roland Goriupp sein Gastspiel.
Professionell war Roland Goriupp immer. Und professionell nimmt er die Entscheidung des WAC/St. Andrä-Vorstandes hin, seinen Vertrag, der mit Ende der laufenden Saison ausläuft, nicht zu verlängern. Grund für die zumindest sportliche Trennung des Goalies ist dessen Knieverletzung, die bis dato den 37-Jährigen noch immer zum Zusehen zwingt. Sogar das Karriereende steht nun im Raum. Warum man sich vom Manager Goriupp ebenfalls trennt, erklärt Obmann Horst Nössler so: "Den Manager-Posten hat Goriupp neben seiner Tätigkeit als Spieler ausgefüllt. Daran war der Kontrakt geknüpft. Kein Spieler Goriupp, kein Manager Goriupp."
Schon klar, doch mit dem Anspruch in der nächsten Regionalliga-Saison endlich den Aufstieg in die Red Zac Erste Liga zu vollziehen, wäre es durchaus nachvollziehbar gewesen, sich einen Manager zu leisten, der mit der Umgebung bereits vertraut ist und den Verein kennt. Denn sollte der Aufstieg gelingen, muss ohnehin ein Manager her. "Richtig, aber in der Regionalliga macht ein hauptamtlicher Manager keinen Sinn. Das hat es bei uns nie gegeben", sagt Nössler.
Goriupp hingegen hält sich bezüglich seiner beruflichen Zukunft bedeckt. "Bis Saisonende sind Peter Hrstic und ich noch damit beschäftigt die Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen. Erst wenn all meine Aufgaben in Wolfsberg erfüllt sind, werde ich mir ernsthafte Gedanken über neue Aufgabengebiete machen. Bis dahin werde ich für den SK WAC/St. Andrä weiterhin 100 Prozent geben", so Goriupp, der aber verrät: "Vielleicht mache ich eine Tormannschule auf. Vor 13 Jahren hatte ich die erste in Österreich. Ich will etwas von meinen Wissen weitergeben."















